Subventionen

Asel, Harsum und Klein Förste sollen in Förderprogramm aufgenommen werden

Asel/Harsum/Klein Förste - Die Orte Asel, Harsum und Klein Förste sollen in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden. Dazu hat der Rat einen Grundsatzbeschluss gefasst. Bis Geld fließen kann, ist es aber noch ein weiter Weg.

Harsum (Foto) soll ebenso wie Asel und Klein förste in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden. Foto: HAZ-Archiv

Asel/Harsum/Klein Förste - Die Dörfer Asel, Harsum und Klein Förste sollen als sogenannte Dorfregion für das Dorfentwicklungsprogramm vorgeschlagen werden. Das hat der Harsumer Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig beschlossen.

In den vergangenen Jahren war bereits der Harsumer Ortsteil Borsum mit Geld aus dem Dorferneuerungsprogramm gefördert worden. Insgesamt flossen 2,3 Millionen Euro in Maßnahmen in dem Börde-Dorf. Gefördert wurden dabei 37 private und 18 öffentliche Projekte. Nach den neuen Richtlinien gibt es nun keine Förderungen mehr für einzelne Dörfer.

Weiter Weg bis zur Förderung

Deswegen bilden die drei Orte eine Dorfregion und die Förderung wird gemeinsam beantragt. Doch bevor die ersten Sanierungen in einem der Dörfer starten können, ist es noch ein weiter Weg. Nötig ist nämlich eine Begleitung durch ein Planungsbüro. Allein dafür werden bis zu 15 000 Euro fällig. Diese Leistung muss nun ausgeschrieben werden. Auch ist eine etwa zweimonatige Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen.

Die konkrete Antragsstellung für das Dorfentwicklungsprogramm ist dann für September 2024 geplant. Eine Entscheidung des zuständigen Amtes für regionale Landesentwicklung könnte im Frühjahr 2025 fallen. Einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in das Förderprogramm gibt es nicht, wie es in einer Vorlage der Gemeindeverwaltung heißt: „Da in der Regel nur wenige neue Dorfregionen pro Jahr in das Programm aufgenommen werden können, sollte die Vorbereitung der Antragsstellung sehr gründlich und sorgfältig erfolgen.“ Dies ist auch der Grund, warum die Verwaltung die externe Begleitung des Vorhabens empfiehlt.

Bis zu 70 Prozent Förderung

Erst wenn die drei Dörfer in das Programm aufgenommen wurden, können Förderanträge für konkrete Projekte gestellt werden. Dazu gehören unter anderem etwa die Gestaltung von Plätzen, Wegen und Straßen, aber auch die Schaffung oder der Erhalt von Gemeinschaftseinrichtungen, sowie Freizeit- und Naherholungseinrichtungen. Die Förderquote für kommunale Projekte beträgt 65 Prozent, für Vorhaben von Privatleuten oder Vereinen zwischen 40 und 70 Prozent.

Ein weiteres Thema der Ratssitzung war die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Amtsinhaberin Gina Müller hat ihr Amt Ende Mai mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niedergelegt. Sie hatte ihre Arbeit erst Anfang 2022 aufgenommen. Zuvor war der Posten rund 20 Jahre vakant gewesen.

Gleichstellungsbeauftragte gesucht

Die Gemeinde ist allerdings dazu verpflichtet, eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Bürgermeister Marcel Litfin berichtete in der Ratssitzung, dass es bereits Interessentinnen aus den Reihen der Rathaus-Mitarbeiterinnen gebe. Mit ihnen sollen nun Gespräche geführt werden.

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