Hildesheim - Der Rat hat der Erweiterung des Kostenrahmens für das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Oststadt mit Mackensen-Kaserne“ zugestimmt. Dem Beschluss wurde gleichzeitig ein Zusatz angefügt, der sicherstellen soll, dass für die Zukunft die Möglichkeit eines Bahnübergangs von der Goethestraße zum Ostend erhalten bleibt. Die Baulücke an der Bahnlinie auf der Ostend-Seite soll nicht geschlossen werden.
Wie berichtet, wird der Gesamtkostenrahmen für das Städtebauprogramm von rund 38 Millionen um 7 Millionen auf rund 45 Millionen Euro erhöht. Der Eigenanteil der Stadt steigt damit um etwa 1,5 Millionen auf 6,3 Millionen Euro insgesamt. Damit befinde sich ein erfolgreiches Umbauprogramm auf der Zielgeraden, sagte Dennis Münter (CDU).
Der Bau eines Bahnübergangs auf Höhe der Goethestraße ist aber nicht mehr Teil des Programms. Die Verwaltung hält es für unrealistisch, dieses Vorhaben bis zum Ablauf des Förderprogramms 2033 abzuschließen. Das Projekt werde aber nicht fallengelassen.
Parkplatz oder Grünfläche denkbar
Mit ihrem gemeinsamen Ergänzungsantrag zum Beschluss wollen SPD, Grüne, PARTEI und Ratsherr Jens Schulte-Koch sicherstellen, dass es künftig – auch nach 2033 – möglich bleibt, eine Lösung für die Bahnquerung als wesentliche strukturelle Maßnahme umzusetzen. Der Antrag wurde mit breiter Mehrheit angenommen.
Münter hatte vorgeschlagen, das freie Grundstück in der Zwischenzeit als Parkplatz zu nutzen, denn es gebe im Quartier einen Mangel an Stellplätzen. Markus Krettek (SPD) sprach sich für eine Grünanlage aus, möglicherweise als Spielfläche für Kinder. Eine Entscheidung darüber stand aber noch nicht an.
