Polizeibericht

Bei Hildesheim: Unfall unter Drogeneinfluss im gestohlenen Wohnmobil

Hildesheim - Da kommt einiges an Ärger auf einen 31-Jährigen zu – nach einem Unfall mit einem Wohnmobil auf der A7 bei Hildesheim stellte die Polizei nach und nach fest: Er hatte offenbar Drogen genommen, das Wohnmobil war gestohlen ... und einen Führerschein hat der Mann auch nicht.

Die Hildesheimer Polizei stieß bei einer Unfallaufnahme auf der Autobahn auf interessante Hintergründe. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Zunächst sah alles nach einem „normalen“ Unfall aus. Der 31-jährige Fahrer eines Wohnmobils hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, als er auf der Autobahn 7 bei Hildesheim in Richtung Kassel unterwegs war und gerade in einen Baustellenbereich einfuhr. Das Mobil kam von der Fahrbahn ab und stieß mehrfach gegen die Leitplanke. Neben dem Fahrer hielten auch Zeugen an. Der Mann war leicht verletzt, die Polizei wurde gerufen.

Leicht verletzt ins Krankenhaus

Was die Beamten dann nach und nach feststellten, ging allerdings deutlich über den Unfall hinaus. Der 31-Jährige hatte offenbar Drogen genommen, einen Führerschein besaß er auch nicht. Zu den Eigentumsverhältnissen des Wohnmobils machte er unterschiedliche Angaben. Wegen seiner Verletzungen wurde der Mann, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm wegen des Drogen-Verdachts auch eine Blutprobe abgenommen.

Währenddessen ermittelte die Polizei weiter und fand heraus, was es mit dem Wohnmobil wirklich auf sich hatte: Es war als gestohlen gemeldet. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte Untersuchungshaft. Der erste Weg nach der Entlassung aus dem Krankenhaus führt ihn zum Ermittlungsrichter.

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