Hildesheim - Bewaffnete Menschen bedrohen einen Mann in seiner eigenen Wohnung mit Schusswaffen: Dieser Notruf hat am Sonntagabend zu einem größeren Polizeieinsatz in der Goethestraße geführt. Allerdings: Die Polizei konnte nicht feststellen, dass an der Geschichte etwas dran ist.
Es war gegen 22.20 Uhr, als der Mann selbst die Polizei rief und erzählte, dass mehrere Personen mit Gewalt in seine Wohnung in der Oststadt eingedrungen seien und ihn mit Schusswaffen bedroht hätten. Der Mann habe flüchten können – die Täter seien jedoch noch in seiner Wohnung. Beamtinnen und Beamte rückten mit mehreren Streifenwagen in die Goethestraße aus. Doch als sie in die Wohnung gingen, trafen sie dort weder auf bewaffnete Menschen, noch fanden sie Hinweise darauf, dass sich Unbekannte dort aufgehalten haben könnten, teilt die Polizei mit. Auch Spuren eines Einbruchs oder Diebstahls fanden sie demnach nicht. Außerdem machte der Bewohner der Polizei zufolge widersprüchliche Aussagen bei seiner Befragung.
Mann wurde ins Krankenhaus gebracht
Die Einsatzkräfte rückten also wieder ab – und der Mann wurde wegen seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus gebracht. Genauere Angaben zu seinem Zustand oder auch seinem Alter machen die Beamten zum Schutz der Persönlichkeit des Hildesheimers nicht, sagt Polizeisprecherin Kristin Möller auf Nachfrage dieser Redaktion.
