Gas strömt aus

Bewohner riechen Gas: Hildesheimer Feuerwehren rücken in die Friesenstraße aus

Hildesheim - Zahlreiche Rettungskräfte rückten am Freitagabend in die Friesenstraße aus – dort hatten Bewohner in einer Wohnung Gas gerochen.

Die Feuerwehr ist in der Friesenstraße im Einsatz. Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim

Hildesheim - Bewohner eines Mehrfamilienhauses haben am Freitagabend um etwa 20.10 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie in ihrer Wohnung Gas gerochen hatten, wie die Berufsfeuerwehr am Samstagmorgen berichtet. Der Disponent in der Leitstelle ließ das Gebäude sofort räumen und alarmierte die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Neuhof, die fünf Minuten später in der Innenstadt ankamen.

Neben den Feuerwehren rückten auch vorsorglich auch die Polizei sowie der Störungsdienst der EVI in die Friesenstraße aus, in der am Freitagabend viele Menschen unterwegs waren. Alle Bewohner hatten ihre Wohnungen verlassen und gaben der Feuerwehr die Schlüssel. Mit Gasmessgeräten ermittelten die Einsatzkräfte, woher der Gasgeruch kam. Nachdem die Feuerwehr die Tür der entsprechenden Wohnung geöffnet hatte, konnte sie eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid feststellen. Das hieß auch, dass die Feuerwehr nur noch unter Atemschutz im Gebäude sein konnte. Das Gefährliche an Kohlenmonoxid: Es ist farb- und geruchslos. Die Bewohner müssen demnach anderes Gas gerochen haben – zum Glück, denn so konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.

Bewohner blieben unverletzt

Die Kräfte suchten das Gebäude ab und lüfteten es großzügig, bis dann gemeinsam mit dem Techniker der EVI weiter nach der Ursache gesucht werden konnte. Mutmaßlich trat das Gas aus einer defekten Gastherme aus, die sofort außer Betrieb genommen wurde. Auch der Rettungsdienst wurde alarmiert und kümmerte sich um die Bewohner, die unverletzt blieben. Gegen 21 Uhr konnten sie dann auch wieder in ihre Wohnungen zurück.

Vor Ort waren 15 Kräfte der Berufsfeuerwehr und 15 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie sechs Mitarbeitende des Rettungsdienstes. Um etwa 21.15 Uhr war der Einsatz beendet.

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