Hildesheim - Zu gern denke ich an meinen Junggesellinnenabschied zurück. Meine Freundinnen hatten mir einen unvergesslichen Tag bereitet. Am Ende kehrten wir in ein Lokal in Hannover ein. Dann passierte Seltsames.
„Ich wünsche dir alles Gute!“
Ein mir unbekannter Mann kam auf mich zu, breitete die Arme aus und sagte: „Andrea! Ich wünsche dir alles Gute!“ Und schenkte mir eine Blume. Mmh. Ich kannte den Mann nicht und war verdattert. „Wer war das?“, fragte ich meine Mädels, die zuckten mit den Schultern. Wieder ein Mann, der auf mich zusteuerte. Da hatte ich die erste Begegnung noch gar nicht verarbeitet. Er nahm mich in den Arm, wirbelte mich durch die Luft, gratulierte mir. Blume. Abgang. Das wiederholte sich x-mal und ich war völlig ratlos.
Das Geheimnis
Bis meine Freundin, die gerade ein paar Wochen zuvor Mama geworden war, das Geheimnis lüftete: Auf der Herrentoilette hatten sie einen Eimer mit Blumen hingestellt. Darauf ein Foto von mir und den Hinweis, man solle mir doch gratulieren, ich würde bald heiraten. So was Schönes!
Bei diesem Junggesellinnenabschied war ein männliches Wesen dabei. Das Baby von meiner Freundin. Bald 14 Jahre ist das her, und morgen feiert dieses Baby Konfirmation. Junge, wie die Zeit vergeht. Alles Gute für dich, lieber Johann!
