Blaulicht

13 Menschen müssen Haus zeitweise verlassen: Brennende Matratze löst Großeinsatz der Feuerwehr in Baddeckenstedt aus

Baddeckenstedt - „Menschenleben in Gefahr“ – mit dieser Nachricht rückten zahlreiche Einsatzkräfte nach Baddeckenstedt aus. Aber eine Person vor Ort hatte die Situation bereits entschärft.

Diese Matratze hat einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Foto: Feuerwehr Baddeckenstedt

Baddeckenstedt - Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Baddeckenstedt hat am Sonntagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilt, alarmierte die Leitstelle zahlreiche Einsatzkräfte mit dem Stichwort „B2Y – Feuer, Menschenleben in Gefahr“, da zunächst von einer erheblichen Gefährdung für die Bewohner ausgegangen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen war im Hausflur des Gebäudes eine Matratze in Brand geraten. Der Rauch breitete sich rasch im ganzen Treppenhaus aus. Aufgrund der unklaren Lage und der Annahme, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden könnten, wurde ein umfangreiches Kräfteaufgebot entsandt.

Matratze gelöscht

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr handelte jedoch eine Person geistesgegenwärtig und brachte die brennende Matratze aus dem Gebäude ins Freie. Dadurch verhinderte sie eine weitere Ausbreitung des Feuers und reduzierte die Gefahr für die Bewohner.

Die Feuerwehr übernahm anschließend die Brandbekämpfung, löschte die Matratze vollständig ab und kontrollierte unter schwerem Atemschutz das Gebäude, parallel wurde gelüftet. Zeitweise bestand zudem der Verdacht, dass sich noch eine Person hinter einer verschlossenen Tür im Gebäude befinden könnte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich jedoch heraus, dass sich keine Personen mehr in Gefahr befanden.

Keine schweren Verletzungen

Insgesamt wurden nach Angaben der Feuerwehr 13 Bewohnerinnen und Bewohner vorsorglich aus dem Gebäude gebracht und von einem Notarzt untersucht, es wurden keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt. Die weiteren Ermittlungen liegen nun in den Händen der Polizei.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Baddeckenstedt, Heere und Sehlde, die örtliche Einsatzleitung der Samtgemeinde, die Drohnengruppe der Samtgemeinde, der Gemeindebrandmeister, der Rettungsdienst mit Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph 30 sowie die Polizei.

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