Ausbreitung des Coronavirus

Corona-Inzidenz in Hildesheim fällt weiter – wie in ganz Deutschland

Kreis Hildesheim - Der Rückgang der Fallzahlen scheint sich zu verstetigen, die Inzidenz liegt mit 1126 aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt. Auch die meisten Nachbarn verzeichnen Rückgänge.

Wird seltener: ein positiver Corona-Test. Foto: dpa

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist am Samstag im Landkreis Hildesheim zum dritten Mal in Folge gesunken – wenn auch nicht so deutlich wie an den Vortagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Inzidenz am Samstagmorgen mit 1126 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner an. Am Freitag hatte der Wert noch bei 1133 gelegen, am Mittwoch sogar noch bei 1246. Auch bundesweit gingen die Zahlen weiter zurück.

Das RKI registrierte für den Freitag 499 neue Fälle im Kreis Hildesheim. Hinzu kamen 20 Nachmeldungen für Tage davor. Gleichzeitig fielen aber 540 Fälle vom Freitag vergangener Woche aus der Wertung.

Rückgang in Niedersachsen

Die bundesweite Inzidenz fiel gegenüber Freitag klarer als zuvor von 729 auf 710. Der Kennwert für Niedersachsen ging merklich von 883 auf 841 zurück. Allerdings gehen Fachleute unverändert von einer hohen Dunkelziffer aus. Auch dürfte es in den Ferien weniger Tests geben. Dennoch deutet sich eine ernsthafte Tendenz zu sinkenden Fallzahlen an.

In den meisten Hildesheimer Nachbarkreisen gingen die Corona-Zahlen ebenfalls zurück, zum Teil deutlich. Im Einzelnen – Region Hannover: 710 statt 767. Landkreis Peine: 1235 statt 1313. Landkreis Wolfenbüttel: 1114 statt 1103. Landkreis Hameln-Pyrmont: 804 statt 821. Landkreis Holzminden: 775 statt 843. Landkreis Goslar: 1124 statt 1091. Landkreis Northeim: 1031 statt 1106. Stadt Salzgitter: 946 statt 980.

Entspannung in den Hotspots

Auch in den am stärksten mit Corona belasteten deutschen Landkreisen gingen die Zahlen am Samstag merklich zurück. Im bayerischen Landkreis Wunsiedel fiel die Inzidenz deutlich von 3075 auf 2768. Im ostfriesischen Landkreis Wittmund von 2879 auf 2739 und im bayerischen Landkreis Hof von 1922 auf 1801.

Die abfallende Tendenz der Fallzahlen zeigt sich auch in den Daten für die Bundesländer: Die höchste Inzidenz verzeichnet weiter das Saarland (1063 statt 1102), dahinter folgt nunmehr Bayern (954 statt 958) vor Hessen (952 statt 1015). Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin Thüringen (421 statt 417) vor Berlin (430 statt 445) und nunmehr Sachsen-Anhalt (507).

Ein Intensivpatient weniger

Auf den Intensivstationen in Stadt und Landkreis Hildesheim wurden am Samstagmorgen drei Patientinnen und Patienten mit Corona behandelt, einer weniger als am Freitag. Ein Betroffener mussten beatmet werden, tags zuvor waren es zwei.

Die Hospitalisierungsrate in Niedersachsen stieg am Freitag minimal von 13,8 auf 13,9. Dieser Wert zeigt an, wie viele Menschen binnen einer Woche wegen einer Corona-Infektion in eine Klinik gekommen sind, umgerechnet auf 100.000 Einwohner. Der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen sank hingegen vom Sommer-Höchstwert von 4,4 Prozent auf 4,2 Prozent. Aktuelle Daten hierzu gibt es wieder am nächsten Dienstag.

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