Corona-Pandemie

Corona: Niedersachsen prüft längere Quarantäne wegen britischer Mutation

Hannover - Corona-Infizierte und Kontaktpersonen könnten künftig in eine deutlich längere Quarantäne geschickt werden. Die Landesregierung prüft eine Verschärfung der Regelung vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung von Virusmutationen.

Corona-Infizierte und Kontaktpersonen könnten in Niedersachsen bald für drei statt zwei Wochen in Quarantäne müssen. Foto: Christian Gossmann

Hannover - Weil die ansteckendere britische Mutation des Coronavirus in Niedersachsen rasant um sich greift, prüft das Land ein Verschärfen der Quarantäne-Regeln. Infizierte und enge Kontaktpersonen müssten dann statt zwei künftig drei Wochen in Quarantäne, sagte ein Sozialministeriumssprecher am Freitag in Hannover.

Die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen mit der britischen Variante verdoppele sich wöchentlich in Niedersachsen, über verlässliche Zahlen, welchen Anteil die Variante an den Infektionen hat, verfügt das Land noch immer nicht. In der Region Hannover etwa liegt sie bereits bei 50 Prozent.


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Bereits jetzt könnten Landkreise selber eine längere Quarantäne vorschreiben, wie dies der Kreis Leer entschied, sagte der Sprecher. Der Hintergrund sei, dass mit der britischen Variante infizierte Menschen länger als zwei Wochen ansteckend blieben. Ab wann verschärfte Quarantäne-Regeln, die sich dann auch auf aus dem Ausland einreisende Menschen beziehen könnten, in Niedersachsen möglicherweise eingeführt werden, konnte der Sprecher noch nicht sagen.

Von RND/lni



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