In der Sedanallee

Termin für die nächste Kulturmeile steht fest: Hildesheims größtes Straßenfest soll länger und größer werden

Hildesheim - Größer und länger soll die Kulturmeile im Vergleich zum ersten Mal werden: Die komplette Sedanallee soll beim nächsten Mal an drei Tagen bespielt werden. Bis es soweit ist, dauert es allerdings noch – doch die Planungen laufen schon.

Etwa 12.000 Besucher, schätzt Veranstalter Timo Biedermann, haben die erste Ausgabe der Kulturmelie besucht. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Die Kulturmeile gab es 2024 zum ersten Mal und hat direkt Massen an Publikum in die Sedanallee gelockt. Etwa 12.000 Personen, schätzt Veranstalter Timo Biedermann, haben sich an dem August-Samstag durch die Straße gedrängt. Grund genug für eine Wiederholung, dachte er sich schon damals. Jetzt hat er bekannt gegeben, wann die nächste Kulturmeile stattfinden soll, wie man sich beteiligen kann und welche Ideen er für die Neuauflage hat.

Für die zweite Ausgabe will Biedermann die Kulturmeile erweitern – räumlich und zeitlich. „Wir wollen dieses Mal die komplette Länge der Sedanallee nutzen“, erklärt Biedermann. Bei der Stadt würde er, sobald alles in trockenen Tüchern ist, einen entsprechenden Antrag stellen. Dass er diesen Bereich mit der Kulturmeile füllen kann, daran hat er wenig Zweifel. 100 Stände haben sich auf dem Bereich, den die Kulturmeile damals nutzte, in mehrere Reihen gestellt. Anfragen hatte er aber etwa viermal so viel, schätzt er. „Am Ende musste ich nur noch absagen“, erzählt er.

Zweite Meile 2026

Bei der Neuauflage soll der Sonntag reiner Flohmarkttag sein. Denn die nächste Kulturmeile soll sich über die komplette Sedanallee erstrecken – und über das komplette Wochenende. Freitag soll es nach Feierabend losgehen und dann sowohl Samstag als auch Sonntag tagsüber Programm bieten. Den Termin hat Biedermann bereits bei Hildesheim Marketing im Kalender geblockt. Die zweite Kulturmeile soll vom 21. bis 23. August 2026 stattfinden.

2026 erst? Ja, eine bewusste Entscheidung, betont Biedermann. „Ein Zwei-Jahres-Rhythmus hält die Leute mehr bei der Stange“, findet er. Außerdem hatte er sich mit dem Team der Wallungen abgesprochen. Damit sich die beiden Großveranstaltungen nicht gegenseitig das Publikum wegnehmen, wollen sie sich abwechseln. Jetzt, wo die Wallungen vorbei sind, möchte er aber schon öffentlich an die Planungen gehen. „Denn die Zeit vergeht schnell“, weiß er.

Workshops, Konzerte, Flohmarkt

Das Programm, das er sich vorgenommen hat, ist auch ambitioniert. Freitag soll ab dem späten Nachmittag ein Programm zum Aufwärmen starten: Konzerte auf den Bühnen, gastronomische Angebote und eine Silent Disco. „Mir ist es wichtig, bei allem Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen“, verspricht Biedermann. Samstag soll es am Vormittag wieder Workshops geben und über den Nachmittag bis zum späten Abend die Stände wie beim ersten Mal. Ihm wäre wichtig, dass es Stände zum Mitmachen sind, nicht nur reine Verkaufs- oder Info-Angebote.

Noch sind das Pläne. Sowohl die Genehmigung der Stadt steht noch aus – der Antrag ist noch nicht einmal gestellt – als auch die Zusage von Sponsoren. Wobei Biedermann zuversichtlich ist, wieder Unterstützung zu finden. Schon nach der ersten Kulturmeile habe er positive Rückmeldungen seiner Unterstützer erhalten. Im ersten Jahren war die EVI, die Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine und das St. Bernward Krankenhaus finanziell seine Hauptsponsoren. Auch, ob Biedermann dieses Mal allein Veranstalter bleibt, ist noch unklar. Beim ersten Mal hatte Felix Käß unterstützt, der jetzt aber familiär mehr eingebunden ist.

So kann man sich anmelden

Am allerwichtigsten ist Biedermann nun aber, dass sich Künstler für die Bühne, Gastronomen und Aussteller melden. Das geht über das Kontaktformular auf der Internetseite der Veranstaltung. Es gibt keine Vorgaben, lediglich politische Gruppen sind ausgeschlossen.

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