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Defektes Signal: Zugverkehr bis zum Abend eingeschränkt – auch in Hildesheim

Hildesheim - Auf der Zugstrecke zwischen Hannover und Braunschweig ist ein Signal defekt. Laut Deutscher Bahn führt dies noch bis zum Abend zu Problemen im Regional- und Fernverkehr, auch Hildesheim ist betroffen.

Von den Verspätungen und Ausfällen sind auch Züge von und nach Hildesheim betroffen. Foto: Heiko Stumpe (Symbolbild)

Hildesheim - Unangenehme Nachrichten für alle Urlaubsreisenden und Pendler: Die Deutsche Bahn meldet seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag massive Probleme zwischen Hannover und Braunschweig. Die Reparatur des defekten Signals dauert zudem länger als zunächst geplant: Inzwischen rechnet die Bahn noch bis Freitagabend, 27. Dezember, mit Verspätungen und Ausfällen. IC und ICE stoppen zudem nicht in Braunschweig. Auch die Westfalenbahn und Enno nennen Schwierigkeiten beim RE50 und RE70.

Das gestörte Signal befindet sich laut DB InfraGo in Groß Gleidingen (Kreis Peine). Schon seit Donnerstagnachmittag, 26. Dezember, können Züge deshalb nicht wie gewohnt verkehren. Beispielsweise IC-Direktverbindungen von Hannover nach Leipzig oder Dresden sind am Freitagmorgen ersatzlos gestrichen. Wie die Bahn mitteilt, haben Defekt und Reparatur Auswirkungen sowohl auf den Zugverkehr zwischen Braunschweig und Hannover als auch von und nach Hildesheim.

Die Probleme im Fernverkehr

  • IC zwischen Norddeich Mole und Dresden/Leipzig/Cottbus: Alle Verbindungen pendeln nur zwischen Hannover und der Küste.
  • IC und ICE zwischen Hannover und Braunschweig: Der Stopp am Hauptbahnhof Braunschweig entfällt
  • IC, EC und ICE zwischen Hannover und Magdeburg: Keine Stopps in Peine, Braunschweig und Helmstedt. Die Züge weichen auf Wolfsburg aus, sie brauchen 45 Minuten länger.
  • IC und ICE zwischen Hildesheim und Braunschweig: Die Stopps in Braunschweig und Hildesheim entfallen. Stattdessen halten die Züge in Wolfsburg und Hannover Messe/Laatzen. Es kommt zu zehn Minuten Verspätung.

Die Probleme im Regionalverkehr

  • RE60 und 70 zwischen Hannover und Braunschweig: Einzelne Westfalenbahn-Fahrten am Freitag fallen aus, zum Beispiel um 13.16 und 14.16 Uhr. Auch bei späteren „kommt es wahrscheinlich zu Verspätungen und Teilausfällen“, schreibt die Bahn.
  • RE50 zwischen Hildesheim und Braunschweig: Auch Enno meldete am Freitagmorgen Ausfälle. Mittlerweile fahren die Bahnen, allerdings mit teils deutlichen Verspätungen.

Geplante Verbindung vorab prüfen

Die Bahn bittet wegen der Einschränkungen um Entschuldigung. „Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung“, teilt das Unternehmen mit. Reisende werden gebeten, vor Fahrtantritt den Status ihrer geplanten Verbindungen zu prüfen. Das funktioniert wahlweise über die Webseite, die DB-App oder bei der telefonischen Reiseauskunft unter der Nummer (030) 29 70.

Von Peer Hellerling.

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