Borsum - Mit etwas Verspätung starten die Herren des TTS Borsum in die neue Spielzeit der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord. Am Sonntag um 14.15 Uhr wird in der heimischen Kaspelarena der TSV Schwarzenbek erwartet.
Die Borsumer gehen mit einem fast unveränderten Kader ins Rennen und wollen eine völlig verkorkste Saison wie im vergangenen Jahr vermeiden. Neben Spitzenspieler Patrick Decker, Dominik Jonack, Richard Hoffmann, Marius Hagemann und Patrick Landsvogt ersetzt Hartmut Lohse (bisher TTC SR Hohenstein-Ernstthal, Sachsen) als neue Nummer zwei den abgewanderten Conny Schmidt.
Absteigen ist schwer
Im Kampf um den Klassenerhalt sieht Teammanager Olaf Sprung den TTS auf Augenhöhe mit Schwarzenbek und den Füchsen Berlin. Um so wichtiger wäre natürlich ein Auftakterfolg gegen den TSV. Dass die Borsumer weiter in der 3. Liga spielen können, haben sie glücklichen Umständen zu verdanken. Sportlich waren sie abgestiegen. Aber Düppel Berlin zog sich aus der 3. Liga zurück, Lampertheim stieg in die 2. Liga auf. Zudem gab es aus der 2. Bundesliga keinen Absteiger in die 3. Liga Nord. Somit blieb der TTS in Liga drei.
Auch diesmal ist absteigen schwer. Da der SC Buschhausen sein Team schon vor Saisonbeginn abgemeldet hat, wird es maximal einen Absteiger geben. Dass der TTS Borsum zuletzt so schlecht abschnitt, hatte vor allem mit enormem Krankheits- und Verletzungspech zu tun. Oftmals mussten Spiele sogar kampflos abgeschenkt werden. Sprungs größter Wunsch ist es deshalb, dass möglichst alle Akteure fit und gesund bleiben: „Bloß nicht noch so eine Seuchensaison.“
Sprung erwartet „enges Match“
Die Gäste aus Schleswig Holstein verfügen mit dem Abwehrspezialisten Adrian Dugiel, den Brüdern Frederik und Moritz Spreckelsen, Maximillian Dierks und Sören Liedmeier über ein sehr ausgeglichenes Team. Bekanntester Akteur ist der Ex-Bolzumer Maximillian Dierks. Sprung erwartet ein ganz enges Match wie schon im Frühjahr, als sich Schwarzenbek knapp mit 6:4 durchsetzen konnte.
von Reiner Hopert und Thorsten Berner
