Kreis Hildesheim - Der SV Bavenstedt hat an diesem Spieltag der Fußball-Landesliga die nächste derbe Niederlage kassiert: Nachdem die Bavenstedter bereits vor acht Tagen mit einer 0:5-Pleite vom Spitzenreiter SC Hemmingen-Westerfeld heimgekehrt waren, verloren sie am vergangenen Samstag auch das Heimspiel gegen den Vierten STK Eilvese deutlich.
Die Partie des VfR Germania Ochtersum konnte aufgrund der Platzverhältnisse nicht angepfiffen werden. Der SV Newroz Hildesheim gewann am Sonntag nach einer klaren Leistungssteigerung auswärts mit 3:1.
SV Bruchhausen-Vilsen – SV Newroz Hildesheim 1:3 (1:0). Gegen einen tief stehenden Gegner tat sich Newroz zunächst schwer. „Uns hat man die Nervosität angemerkt. Wir haben langsam gespielt“, sagte Coach Adem Cabuk. In einer chancenarmen Partie ging der Gastgeber kurz vor dem Seitenwechsel in Front, als SVN-Torwart Antonio Brandt einen Schuss nur abprallen konnte und Timo Beckedorf zur Stelle war. „Wir haben dann zur Halbzeit umgestellt und ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, so Cabuk. Der eingewechselte Ibrahim Houban erzielte in der 73. Minute nach Flanke von Alban Shabani den Ausgleich, ehe eine Minute später ein Eigentor nach erneuter Flanke von Shabani die Newroz-Führung brachte. Für die Entscheidung sorgte Keanu Brandt nach schönem Steckpass von Dominic Wolter zum 3:1-Endstand.
SV Bavenstedt – STK Eilvese 1:6 (0:3). „Das nennt man wohl einen klassischen Fehlstart ins Fußball-Jahr 2026“, schrieben die Bavenstedter in den Sozialen Medien selbstkritisch über die neuerliche hohe Pleite. Zwar seien die Gegner Hemmingen und Eilvese zwei Schwergewichte der Landesliga gewesen, „aber die Anzahl der Gegentore gibt schon Anlass zur Sorge“.
Bereits nach 18 Minuten lagen die Gastgeber durch Treffer von Mohamad Saade und Lukas Schorler mit 0:2 zurück. „Wir haben den Gegner wieder eingeladen, in der Anfangsphase zwei Tore zu schießen“, so SVB-Trainer Michael Jarzombek, der mit seinem Team schon vergangene Woche hatte früh einem Rückstand hinterherrennen müssen. Trotz einer starken Phase mit mehreren guten Möglichkeiten blieb Bavenstedt ohne Torerfolg. Ein Fehlpass führte kurz vor der Pause zum 0:3 durch Ex-VfVer Can Gökdemir. „Wir machen aktuell leider viel zu viele individuelle Fehler“, so Jarzombek weiter.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste schnell auf 0:4 (47.), das 0:5 (53.) war aus Sicht der Heimelf ein klares Abseitstor. Noah Warneboldt verkürzte in der 59. Minute auf 1:5, ehe Gökdemir mit seinem dritten Treffer in der 67. Minute den Endstand markierte.
Von Sören Krüger
