Hildesheim - Zum Start der Frühjahrssaison gibt es für Spaziergänger sowie alle kleinen und großen Besucher des Wildgatters etwas Neues: Der Pavillon vor der Kupferschmiede hat sein Angebot und seine Öffnungszeiten erweitert – dahinter steckt die neue Leitung des Restaurants. Hamza Reslan und Joel Drüke haben die Bewirtschaftung des Pavillons wieder selbst übernommen, nachdem dafür zwei Jahre lang Riccardo Pastore als externer Gastronom zuständig war.
Und der Wechsel geht mit einigen neuen Angeboten einher. „Wir haben zu dieser Saison zum Beispiel unsere Currywurst wieder an den Start gebracht“, sagt Hamza Reslan. „Wir wurden von Gästen mehrfach drauf angesprochen und hatten das Gefühl, dass das ein Wunsch vieler war.“ Außerdem gibt es alles, was man gut auf die Hand nehmen kann: „Wir haben auch unser Kuchenangebot ein bisschen umgestellt – und wollen uns auf Zimtschnecken und Donuts konzentrieren“, sagt Joel Drüke. „Weil man dafür keine Teller braucht und nichts – das ist Fingerfood.“ Schließlich gingen die Leute ja hier spazieren, viele seien als Familie oder mit kleinen Kindern unterwegs, da müsse auch der Snack zwischendurch unkompliziert sein. „Frische Waffeln gibt es demnächst wieder, die machen wir am Stiel.“ Und natürlich viele andere Dinge. Pommes klassisch oder mit Trüffel-Parmesan, Bier, Alkoholfreies, Aperol-Spritz, Kaffee in allen Varianten.
Geöffnet an sechs Tagen pro Woche
Mit ihrem neuen Angebot verlassen Reslan und Drüke ganz bewusst die komplett vegane Schiene, die ihr Vorgänger eingeschlagen hatte. „Uns ist es total wichtig, viel Veganes anzubieten“, sagt Reslan. „Nur eben nicht ausschließlich. Auch die Leute, die sich auf eine Currywurst oder einen Milchkaffee freuen, sollen das bei uns bekommen.“ Gerade im Wildgatter sei das Publikum in jeder Hinsicht gemischt und vielfältig: Hier ist jedes Alter, jeder Geschmack und inzwischen auch so ziemlich jede Kultur vertreten, sagen die beiden Gastronomen.
Die sich noch eine weitere Änderung für die Saison überlegt haben: „Ab Ostern wollen wir den Pavillon an sechs Tagen in der Woche öffnen“, sagt Reslan – vielleicht mit Ausnahme ausgesprochener Regentage, an denen Besucher ohnehin rar sein dürften. „Aber ansonsten haben wir nur den Montag als Ruhetag eingeplant.“ So wollen sie wieder an das ursprüngliche Konzept heranrücken, das der einstige Kupferschmiede-Betreiber Jean-Marc Hakemeyer im Kopf hatte, als er den Pavillon eröffnete: „Der sollte im Prinzip eine Snack-Station sein, die auch dann die Leute versorgen kann, wenn die Kupferschmiede geschlossen hat.“
Ansonsten bleibt nur noch, aufs Wetter zu hoffen
Der Vorteil, den Drüke und Reslan gegenüber einem externen Gastronomen haben, liegt auf der Hand: „Unser Personal ist sowieso im Haus. Wir können also kurzfristig reagieren und zum Beispiel den Pavillon öffnen, wenn das Wetter plötzlich schön wird. Oder ihn eben auch dann offenhalten, wenn es sich für Externe vielleicht nicht lohnen würde.“ Diesen Vorteil wollen sie nutzen. „Und ansonsten bleibt uns nur, auf gutes Wetter und einen schönen Frühling zu hoffen“, sagt Drüke und lacht. „Aber das machen ja alle.“
