Kaufhaus-Leerstand

Der Galeria-Koloss mitten in der Hildesheimer Fußgängerzone als Sinnbild für Niedergang? Eine Bestandsaufnahme

Hildesheim - Es ist Hildesheims größter Leerstand seit Jahrzehnten – das ehemalige Kaufhaus in der Almsstraße. Nach dem Tedi-Zwischenspiel ist die Zukunft der Immobilie weiter ungewiss. Eine Bestandsaufnahme.

Eine lange Strecke leerer Schaufenster in der Hildesheimer Fußgängerzone: Wer hier vorbeigeht, dem blickt viel Tristesse entgegen. Foto: Renate Klink

Hildesheim - Da brennt doch Licht. Aber der Schein in den Schaufenstern und über dem Eingang…

  • Hildesheim
  • Hildesheim

Kommentare (4)

  • NK
    Nils Kehrel
    16. Okt. 2026 - 8:33 Uhr
    Vielleicht besteht die große Chance das traditionelle "Horten" wieder in die leerstehenden Hallen einziehen zu lassen. "Horten", das hört man immer wieder. Vielleicht kann sich ein Verein gründen und diesen Gedanken Wirklichkeit werden lassen. Es wäre ein Plus für Hildesheim.
  • AF
    Alfred Flaccus
    16. Okt. 2026 - 8:58 Uhr
    Es kommt darauf an, dass Bewegung in die Köpfe kommt: Nicht ist unmöglich, man muss es nur denken und aussprechen.
    Abriss, Fassadenerneuerung mit Fenstern, Wohnraumnutzung, Zusammenfassung von Verwaltungs-Standorten.
    Ein Ideenwettbewerb von Studenten wäre doch mal ein Ansatz - als (kostenlose) Projektarbeit.
    Was nicht passieren sollte: 10 Jahre Abwarten.
    • SM
      Stefan Mathey
      16. Okt. 2026 - 22:24 Uhr
      Eine neue Nutzung hängt doch aber unweigerlich mit dem Eigentümer zusammen. So lange der sich nicht bewegt, passiert nichts. Verständlich, denn finanziell muss sich eine Umnutzung oder Abriss/Neubau auch durch spätere Einnahmen amortisieren. Wer soll denn dieses Risiko bei diesem Riesenklotz eingehen?! Alleine der Abriss würde Millionen kosten.
  • PS
    Petra Sittig
    16. Okt. 2026 - 11:17 Uhr
    Die Geschäfte in der Innenstadt beschweren sich über zurückgehende Kundschaft. Das hat sich nicht nur mit dem leerstehenden Galeria-Gebäude zu tun. Die Stadt tut ein übriges dazu. Abbau von Parkplätzen, massive Erhöhung der Parkgebühren. Logisch, daß die Laufkundschaft ausbleibt. Wer hat schon Lust, lange nach freien Parkplätzen zu suchen und dann noch hohe Parkgebühren zu zahlen. Im Umland ist es preiswerter ohne große Parkplatzsuche.
Diskutieren Sie gerne mit!

Als Abonnent können Sie sich hier mit anderen Lesern und der Redaktion austauschen. Bitte melden Sie sich an, um eigene Kommentare zu schreiben. Hier einloggen