Autobahn

Die Hildesheimer A 7-Anschlussstelle Richtung Norden ist seit Wochen gesperrt – aber wie lange noch?

Kreis Hildesheim - Pendler und Reisende, die aus dem Süden kommen, können derzeit nicht in Hildesheim von der Autobahn abfahren. An der Anschlussstelle ist eine Auffahrt in Richtung Hannover ebenfalls nicht möglich. Doch jetzt gibt es einen Termin für das Ende dieser Sperrung. Weitere werden folgen.

Blick von der B1-Brücke auf die Autobahn in Richtung Süden: Derzeit wird die Anschlussstelle Hildesheim auf der Ostseite umgebaut und zeitgleich die Fahrbahn erneuert. Der Verkehr muss sich vorübergehend mit jeweils zwei Fahrbahnen die Westseite der Autobahn teilen. Foto: Clemens Heidrich

Kreis Hildesheim - Die A 7-Anschlussstelle Hildesheim in Richtung Norden ist seit Ende Juli gesperrt. Diese Regelung betrifft vor allem Pendler und Reisende, die aus dem Süden kommen und in Hildesheim von der Autobahn abfahren wollen. Ebenso alle, die normalerweise in Hildesheim auf die A 7 in Richtung Hannover fahren möchten. Ab- und Auffahrten auf die Autobahn 7 sind derzeit nur an einer Anschlussstelle möglich: in Drispenstedt. Die Westseite der A 7 Fahrtrichtung Süden (Kassel) ist nicht betroffen, beide Anschlussstellen sind offen.

Auch die derzeitige Sperrung auf der Ostseite ist nur vorübergehend: Läuft der Umbau nach Plan, so soll sie noch in diesem Jahr aufgehoben werden. Allerdings: Die zuständige Autobahn GmbH kündigt an, dass anschließend gleich die nächste Sperrung auf der A 7 folgt.

„Die Arbeiten zum Umbau der Anschlussstelle Hildesheim-Ostseite laufen nach Plan“, antwortet Inga Fahlbusch, Sprecherin der Autobahn GmbH, auf Nachfrage. Ziel ist, an der Anschlussstelle Hildesheim die Verkehrssicherheit zur B1 zu erhöhen, um einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Die Sprecherin geht davon aus, dass diese Bauarbeiten voraussichtlich im November beendet sein werden.

Aber: Verschiedene Bauabschnitte greifen ineinander. Zeitgleich bauen Arbeiter momentan eine neue Betonfahrbahn in Richtung Hannover ein – auf der Länge der gesamten Anschlussstelle Hildesheim. „Ende November soll der Verkehr dann auf diese neue Fahrbahn geleitet werden“, erläutert Fahlbusch. Derzeit werden die Autofahrerinnen und Autofahrer noch auf die Gegenspur geführt, sodass der Verkehr in beide Richtungen zweispurig an der Baustelle vorbeigeleitet werden kann.

Sperrungen werden fortlaufend verändert

Das ist auch weiterhin das Ziel, um einen guten Verkehrsfluss zu garantieren. Sobald der Verkehr auf die frisch sanierte Straße umgeleitet werden kann, werden auch die Sperrungen wieder verändert. Das bedeutet: Die A7-Anschlussstelle Hildesheim (Fahrtrichtung Hannover) wird Ende November freigegeben. Dafür muss dann die Anschlussstelle Drispenstedt (Fahrtrichtung Kassel) gesperrt werden. Für alle, die dann in Richtung Süden fahren wollen, bleibt nur eine Autobahn-Anschlussstelle möglich – und zwar in Hildesheim.

Und wie geht es weiter? „Einen genauen Zeitplan, wann auch die Anschlussstelle Hildesheim in Fahrtrichtung Süden wegen Umbau gesperrt werden soll, kann die Sprecherin noch nicht nennen. „Das richtet sich nach dem Baufortschritt. Hierbei müssen wir die Wintermonate berücksichtigen.“ Doch eine Prognose lässt sich Inga Fahlbusch entlocken: Ein Ende aller Sperrungen und Umbauten sei für Ende 2026 geplant.

Sanierungsarbeiten auf der A 7 schon seit 2023

Wegen dieser grundlegenden A7-Sanierungsarbeiten in der Region Hildesheim staut sich der Verkehr derzeit zwischen der Raststätte Hildesheimer Börde auf Höhe der Gemeinde Uppen und dem Dreieck Hannover-Süd häufig und es kommt vermehrt zu Unfällen. Begonnen wurde mit den Sanierungsarbeiten auf der Länge von insgesamt 21,7 Kilometer im Juli 2023.

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