Kreis Hildesheim - Der Verein Aktion Tschernobyl Hilfe plant weitere Hilfstransporte in die Ukraine. Nachdem am vergangenen Freitag ein Sattelzug mit medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten beladen worden ist, sollen nun Lebensmittel transportiert werden. Der Sattelzug mit den medizinischen Hilfen ist, wie Rita Limmroth, die Vorsitzende des Vereins berichtet, gut im Kriegsgebiet angekommen.
Dank aus der Ukraine
„Uns hat heute der leitende Arzt der Kinderklinik in Luzk angerufen. Er ist ganz überwältigt, denn sie haben nicht damit gerechnet, so wichtige medizinische Hilfe zu erhalten“, sagt Rita Limmroth am Montag. Damit könne nun vielen Menschen geholfen werden. „Wir sollen alle, die dazu beigetragen haben, herzlich grüßen und ihnen sehr danken. Es macht den Ärzten Mut, dass sie nun helfen können“, so Limmroth.
Die Liste
Um den Menschen in der Ukraine effektiv zu helfen, hat Rita Limmroth eine Liste erstellt, was die Pakete beinhalten sollten:
- eine Flasche Öl
- sechs Packungen Spaghetti
- vier Pakete Perlgraupen
- zwei Päckchen Haferflocken
- ein Kilogramm Zucker,
- drei Dosen Fleischkonserven oder Würstchen
- zwei Päckchen schwarzer loser Tee
- zwei Tafeln Bitter-Schokolade
- zwei Päckchen Buchweizen
- zwei Röhrchen Vitamintabletten
Bitte nichts anderes einpacken
Limmroth bittet darum, nach dieser Liste zu packen und die Kartons zuzukleben. „Die Graupen werden mit etwas Zucker darauf als Brei gegessen“, erklärt die Vorsitzende.
„Es ist keine gute Idee, etwas anderes dazu zu packen, wir müssen auf das Gewicht für die Verteilung vor Ort achten und wollen so vielen Menschen wie möglich helfen“, ergänzt sie.
Die Abgabe
Die Abgabe der Pakete sollte per Mail an die Tschernobyl Hilfe angekündigt werden. Die erste Annahme ist für Mittwoch, 9. März, von 14 bis 18 Uhr auf dem Hof in der Schützenallee 35-37 in Hildesheim geplant. Aufgrund der Enge wird darum gebeten, nicht mit dem Auto auf den Hof zu fahren.
„Es wird weitere Annahmen geben. Wasser werden wir selbst palettenweise dazu stellen. Die Menschen in Kiew haben schon die Schneereste geschmolzen und getrunken“, berichtet Limmroth.
