Hildesheim - Der Citybeach bietet neben Cocktails, Eis und Liegestühlen zum Entspannen auch die Möglichkeit, Sport zu treiben. Gerade auch jüngere Kinder tobten sich in den vergangenen Jahren ebenfalls gern auf der Sandfläche neben dem Hintereingang zum Rathaus aus, die Eltern genossen derweil gleich nebenan ein Getränk und hatten ihren Nachwuchs dabei gut im Blick.
Am vergangenen Wochenende jedoch, dem ersten nach der Beach-Eröffnung in diesem Jahr, stand die Sandfläche nicht zum Spielen zur Verfügung: Sie war komplett mit Sonnenstühlen bedeckt. Montagmorgen war das Gelände am Rathaus wieder frei, am Nachmittag buddelten dort kleinere Kinder im Sand, zwei Jungen spielten sogar Fußball. Frei oder belegt – auch am Dienstag und Mittwoch war die Regelung nicht einheitlich. Wann kann die Fläche denn nun für Sport und Spiel genutzt werden?
Wann kann der Citybeach für sportliche Aktivitäten genutzt werden?
„Es gibt keine festen Zeiten“, erklärt Friederike Schierz, Teamleiterin für Citymanagement, Märkte und Events beim Veranstalter Hildesheim Marketing. „Wir gucken, wie voll es ist“, sagt sie. Bei gutem Wetter würden die Liegestühle am Nachmittag und am Wochenende auch auf der Sportfläche aufgebaut werden: „Da haben die Leute Vorrang, die sich hinsetzen wollen.“
Jeder, der auf dem Citybeach die Sportfläche nutzen möchte, sollte also vormittags sein Glück versuchen. Solange die Fläche frei ist, kann man Cornhole-Bretter, auf denen man mit Wurfsäcken ein Loch treffen muss, ausleihen oder mit einem mitgebrachten Ball spielen. Im Allgemeinen sei Letzteres auf der Sandfläche jedoch nur möglich, wenn es nicht zu voll sei, sagt Schierz – und betont: Kleine Kinder hätten stets die Möglichkeit, in der Kinderecke zwischen den gastronomischen Ständen Sandburgen zu bauen. Diese Fläche werde nicht für Sitzgelegenheiten genutzt.
Kostenlose Aschenbecher für die Tasche
Eine Neuerung liegt Hildesheim Marketing zudem am Herzen: Beach-Besucher können die kleinen Taschen-Aschenbecher, die auch in den vergangenen Sommern schon ausgeliehen werden konnten, in diesem Jahr kostenlos nutzen und sogar mit nach Hause nehmen – gern auch, um sie dann beim nächsten Strand-Besuch wieder mitzubringen. So soll die Verschmutzung des Sandes verhindert werden.
