Hildesheim - Die Carpendales, Sarah Connor, Elyas M’Barek: Liebe Julia, es scheint der Spätsommer der Trennungen zu sein. Plötzlich gibt ein Promi-Paar nach dem anderen bekannt, ab sofort getrennte Wege zu gehen. Eines eint die Trennungen – zumindest bisher: Es gibt keine Schlammschlacht. Ganz im Gegenteil, Wayne und Annemarie Carpendale betonen, dass sie sich noch immer gut verstehen und weiterhin als Familie mit ihrem Kind zusammenwohnen. In einen Post der Taff-Moderatorin kann man sogar Hoffnung auf ein Liebes-Comeback hineininterpretieren. Sarah Connor gibt noch tiefere Einblicke in den Status quo ihrer Beziehung mit Florian Fischer: Sie und ihr Mann seien „kein klassisches Ehepaar“ mehr, aber wenn sie Lust hätten, hätten sie noch Sex.
Eine Person scheinen diese betont friedlichen Trennungen besonders wütend zu machen: Oliver Pocher. Wir erinnern uns: Das ist der Mann, der aus der Trennung von seiner letzten Ehefrau Amira ein Geschäft gemacht und eine Comedy-Tour aus einer angeblichen Affäre seiner Ex-Frau gestrickt hat. Noch heute, fast drei Jahre später, zieht er seine Verflossene und noch lieber deren aktuellen Partner regelmäßig öffentlich durch den Kakao. Dass man ohne Demütigungen auseinandergehen kann, wenn man sich trennt – zumindest außerhalb der eigenen vier Wände? Scheint für Herrn Pocher nicht im Rahmen des Möglichen zu liegen. Das teilte er in diversen Statements über die Friede-Freude-Eierkuchen-Trennung der Carpendales mit. Und fügte dabei noch an, mit welchem Mann Annemarie ihn selbst vor vielen, vielen Jahren betrogen haben soll. Ach Julia, gekränkte Männer-Egos sind manchmal echt schwer zu ertragen. Wie wäre es, wenn der Olli sich ausnahmsweise mal mit sich selbst und seinem Verhalten auseinandersetzen würde, statt immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen? Aber das wäre natürlich viel anstrengender.
In der HAZ-Kolumne „Unter uns“ schreiben sich Katharina Brecht und Julia Haller zu Themen, die sie bewegen.
