Kreis Hildesheim - Eine Verkettung unglücklicher Umstände hat am Samstagnachmittag für einen Polizeieinsatz auf der Autobahn 7 bei Hildesheim gesorgt. Am Ende ist ein Fahrzeug stark beschädigt, eine Frau kommt mit dem Schrecken davon – und der Fahrer eines Pannenfahrzeugs wird wohl eine Strafe zahlen müssen. Die gute Nachricht: Verletzt wurde dabei niemand.
Wie die Polizei mitteilt, soll ein 50-Jähriger aus Hannover gegen 15 Uhr mit seinem Audi kurz vor der Anschlussstelle Drispenstedt in Fahrtrichtung Hannover liegen geblieben sein – mitten im Baustellenbereich. Eine 52-jährige Hildesheimerin, ebenfalls in einem Audi unterwegs, sieht das Pannenfahrzeug und will nach links ausweichen.
Renault wird bei Unfall stark beschädigt
Ein 31-Jähriger aus Goslar, der hinter der Frau fährt, erkennt die Situation zu spät – die Fahrzeuge stoßen zusammen. Der Mann prallt mit seinem Renault in die Außenschutzplanke. Auto und Planke werden durch den Unfall stark beschädigt, heißt es von der Polizei.
Der Audi der 52-Jährigen, die dem Liegenbleiber ausweichen wollte, kommt offenbar glimpflich davon: Sie kann ihre Fahrt fortsetzen. Der Mann mit dem Pannenfahrzeug bleibt von dieser Kaskade unbehelligt. Doch sein Auto muss, genauso wie das des Unfallverursachers, abgeschleppt werden. Und er handelt sich eine Anzeige der Polizisten ein – wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Bei der Überprüfung seiner Daten stellen die Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim fest, dass der Versicherungsschutz für sein Fahrzeug bereits einige Wochen zuvor erloschen war.
