Kreis Hildesheim - Nachdem sich die Hochwasser-Lage in den vergangenen Tagen mitunter im Kreis Hildesheim relativ entspannt hat, könnte sich die Situation in den kommenden Tagen wieder zuspitzen. Grund dafür ist vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vorhergesagter Dauerregen.
Laut DWD soll es im Zeitraum von Dienstag, 0 Uhr, bis Donnerstag, 0 Uhr, in Hildesheim zu Dauerregen mit Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter kommen. Für den Harz gibt es eine noch drastischere Warnung, hier soll es im selben Zeitraum zu ergiebigem Dauerregen kommen, mit Niederschlagsmengen zwischen 60 und 80 Litern pro Quadratmeter. Laut der Unteren Wasserbehörde des Landkreises wird aus diesem Grund auch die Innerstetalsperre weiter mit rund 19 Kubikmetern pro Sekunde entlastet, die aus der Talsperre fließen. Aktuell ist diese zu 82 Prozent gefüllt.
Pegelanstiege erwartet
Derweil rutscht der Pegelstand der Innerste bereits am Montagmorgen unter die Meldestufe 2, aktuell liegt er bei 4,13 Metern. Nach Prognosen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) dürfte das aber nicht lange so bleiben. Der NLWKN rechnet damit, dass der Pegel am Dienstag wieder an der Meldestufe 3 (5,30 Meter) kratzen könnte.
Der Pegelstand der Leine liegt nach wie vor weit über der Meldestufe 3, im Laufe des Montags hat sich der Wert auf 4,17 Meter eingependelt. Auch hier erwartet der NLKWN einen erneuten Anstieg durch den Niederschlag im Harz.
