Hildesheim - Mehrfach ist die Hildesheimer Polizei am vergangenen Wochenende alarmiert worden, weil ein 30-Jähriger randaliert hat – er landete erst in einer Zelle, dann in der Psychiatrie.
Den ersten Einsatz wegen des Hildesheimers gab es bereits am späten Freitagabend gegen 21.55 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann mit einem Hammer die Glas-Eingangstür eines Getränkemarkts im Sachsenring eingeschlagen, wie die Polizei am Montagvormittag mitteilt. Als die Beamtinnen und Beamten an dem Markt ankamen, sagte der 30-Jährige zu ihnen, er habe in das Geschäft eindringen wollen. Damit er keine weiteren Straftaten begehen konnte, nahmen sie ihn in Gewahrsam.
Nächster Vorfall nur 30 Minuten später
Gegen 6 Uhr morgens kam er dann am Samstag wieder auf freien Fuß. Allerdings ging nur 30 Minuten später der nächste Alarm ein. Denn der Mann ist in diesem Zeitraum zu einer Tankstelle in der Alfelder Straße gegangen, wo er den Mitarbeiter aufgefordert haben soll, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Als der Angestellte das ablehnte, soll sich der 30-Jährige einen Softdrink aus einem Kühlregal genommen und ausgetrunken haben, ohne zu bezahlen.
Wieder rückten Beamte aus, nahmen den Mann erneut mit. Weil der Täter einen „zunehmend schlechten psychischen Eindruck“ auf sie machte, veranlasste die Polizei, dass er in ein Fachkrankenhaus gebracht wurde.
