Kreis Hildesheim - Ein Autofahrer ist Sonntagnacht auf der Autobahn 7 in die verkehrte Richtung gefahren und hat dadurch Alarm bei der Polizei ausgelöst.
Zwei andere Autofahrer, die in Richtung Hannover unterwegs waren, meldeten der Polizei gegen 0.30 Uhr, dass ihnen ein Wagen entgegenkam – allerdings auf ihrer, also der falschen Fahrbahn. Gesehen wurde der Wagen auf Höhe des Autobahndreiecks Salzgitter und dann noch einmal weiter südlich in der Nähe des Parkplatzes „Jägerturm“. Die Autobahnpolizeien Hildesheim und Göttingen schickten jeweils einen Streifenwagen los, um das Fahrzeug zu stoppen. Die Hildesheimer Beamten verfolgten den Geisterfahrer in südlicher Richtung – auf der richtigen Fahrbahn – und die Göttinger Beamten fuhren dem Geisterfahrer in nördlicher Richtung entgegen. Zudem sperrte die Autobahnpolizei die A 7 in Richtung Hannover auf Höhe der Anschlussstellen Seesen und Northeim-Nord vollkommen ab.
Fahrer entkommt der Polizei
Trotzdem konnte die Polizei den gesuchten Fahrer nicht finden. Die Streifenwagen der beiden Autobahnpolizeien trafen sich auf Höhe Echte im Landkreis Northeim, ohne den Geisterfahrer gesehen zu haben. Die Vermutung liege nahe, so Polizeisprecher Jan Makowski, dass der Falschfahrer zuvor über eine der Abfahrten die Autobahn verlassen hat und so der Polizei entkommen ist – etwa auf Höhe Bockenem oder Rhüden.
Schäden sind durch die Geisterfahrt nicht entstanden. Die Polizei ermittelt dennoch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0 51 21/93 91 15 entgegen. Nähere Details zum Wagen sind derzeit noch nicht bekannt.
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