Hannover - Das Feuer war schnell gelöscht, die Folgen aber eine ganze Weile länger spürbar: Im Hauptbahnhof Hannover hat es am Montagmorgen gebrannt. Ausgebrochen war das Feuer gegen 8 Uhr im Sanitärbereich eines Tabakwarenladens auf Höhe von Gleis 11.
Laut Polizei hörten die Angestellten des Geschäfts einen lauten Knall in einem Nebenraum – dann rauchte es stark und und Teile des Raums standen in Flammen.
Sprinkleranlage flutete Bereich
Die Brandmeldeanlage löste umgehend aus. Die Feuerwehr rückte mit zehn Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften an. Als sie eintrafen, war der betroffene Bereich bereits geräumt und die Sprinkleranlage hatte ihn bereits mit Wasser geflutet. Zwei Trupps waren unter Atemschutz im Einsatz und konnten den Brand nach einigen Minuten löschen. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz der Feuerwehr nach etwa einer Stunde beendet.
Warum es gebrannt hat, ist noch unklar: Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenshöhe konnten bisher keine Angaben gemacht werden.
Folgen länger spürbar
Die Folgen des Feuers waren im Hauptbahnhof allerdings noch etwas länger zu spüren: Der Zugang zu den Gleisen 11 und 12 war eineinhalb Stunden lang gesperrt, und es wirkte im betroffenen Bereich wie nach einem Wasserschaden. Das Wasser ist vom Erdgeschoss auch auf die untere Ebene geflossen. Die Deutsche Bahn setzte Kehrmaschinen ein, um es zu beseitigen.
von Ulrich Bock und Katharina Brecht

