Start ins neue Jahr

Feuerwerk, Partys – und Walzer auf dem Marktplatz: So feiert Hildesheim den Jahreswechsel

Hildesheim - Hildesheim feiert ins Jahr 2026 – und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Was war los in der Stadt?

Feuerwerk rund um St. Andreas: Hildesheim feiert ins neue Jahr. Foto: Clemens Heidrich

Hildesheim - „10, 9, 8, ...“ Auf dem Hildesheimer Marktplatz zählen die Menschen die Sekunden herunter. Und dann ist es endlich so weit – und neben dem traditionellen „Prost, Neujahr!“ erklingt auch das Lied „An der schönen blauen Donau“. Die Leute schunkeln oder tanzen tatsächlich Walzer vor dem Rolandbrunnen.

Der Silvestertag war in Hildesheim ziemlich regnerisch, doch passend zum Jahreswechsel hörte der Regen im Laufe des Abends auf. Und die Kälte hält die Menschen nicht davon ab, den Jahreswechsel ausgiebig zu feiern – auf diversen privaten Partys, in Kneipen und Clubs, und mit Feuerwerk und Silvesterknallern, die schon ab den frühen Abendstunden und, je näher der Jahreswechsel rückt, umso häufiger in der Innenstadt zu hören sind.

Mancherorts Karaoke, andernorts Lichtshow

Gemeinsam gefeiert wird unter anderem in der Kufa. Dort wird ebenso ausgelassen getanzt wie in der Licht.n.Stein-Lounge im Ratskeller. In der Jukebox in der Friesenstraße feiern die Leute dagegen mit Karaoke. Die Licht.n.Stein-Lounge zeigte um Mitternacht auf dem historischen Marktplatz, wo kein Feuerwerk gezündet werden darf, ihre Version eines umweltfreundlichen und gesetzeskonformen Lichtspektakels.

Auch im Kino, im Theater für Niedersachsen (tfn) und in der Andreaskirche verabschiedeten Menschen das vergangene Jahr – allerdings nicht mit lautem Geknall, sondern mit warmen Klängen.

Wie läuft der Abend für die Rettungskräfte?

Wie schon in den Jahren zuvor haben sich der Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Polizei auf eine Nacht voller Einsätze eingestellt: Die Polizei zeigt dementsprechend in der ganzen Stadt Präsenz. Große Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei fahren in regelmäßigen Abständen über die Hauptverkehrsrouten, und die Einsatzkräfte patrouillieren an den neuralgischen Punkten wie der Schuhstraße, der Friesenstraße, dem Kennedydamm und rund um den Hauptbahnhof.

Die Hildesheimer Berufsfeuerwehr hatte bis 22 Uhr keine großen Silvester-Einsätze – und laut Hildesheimer Polizei kamen auch bis 0 Uhr keine solchen Einsätze hinzu. „Bislang war es ganz normales Tagesgeschäft – es gab also nichts Besonderes“, berichtet Bent Kadow von der Hildesheimer Polizei. „Hoffen wir, dass es möglichst so bleibt.“


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