Coronavirus

Wo im Kreis Hildesheim die FFP2-Maske Pflicht ist – und wo nicht

Kreis Hildesheim - Warnstufe 2 bringt auch Verschärfungen bei der Maskenpflicht mit sich: Die medizinische Mund-Nasen-Schutz genügt in vielen Bereichen nicht mehr – in einigen aber schon. Was gilt wo – und für wen?

FFP2-Masken spielen bei der Verschärfung der aktuellen Regelungen im Kampf gegen das Corona-Virus eine wichtige Rolle. Foto: Julia Moras

Kreis Hildesheim - Von Mittwoch an reicht im Landkreis Hildesheim und fast überall in Niedersachsen in vielen Bereichen die medizinische Maske nicht mehr aus. Stattdessen wird es dort Pflicht, eine FFP2-Maske oder einen gleichwertigen Mund-Nasen-Schutz (etwa KN95) zu tragen. Das gehört zu den Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen für die Warnstufe 2, die am Mittwoch in Kraft tritt.

Als Faustregel gilt: Überall dort, wo ab Mittwoch für den Zutritt „2G plus“ herrscht, also die Auflage, dass nur vollständig Geimpfte und Genesene hinein dürfen und auch diese nur bei Vorlage eines Negativtest-Nachweises (maximal 24 Stunden alter Schnelltest, maximal 48 Stunden alter PCR-Test), sind auch FFP2-Masken zu tragen. Also zum Beispiel im Restaurant, beim Friseur, beim Weihnachtsmarkt, bei Veranstaltungen, Sitzungen, im Hotel und so weiter. Das gilt sowohl für Gäste als auch für Personal, unabhängig vom Impfstatus.

Kinder und Jugendliche

Ausgenommen von der FFP2-Pflicht sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 14- bis 17-Jährige dürfen weiter medizinische Masken tragen, Sechs- bis 13-Jährige auch Stoffmasken. Kinder unter sechs Jahren brauchen keinerlei Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Auch in den Schulen reicht weiterhin die medizinische Maske – oder bei unter 14-Jährigen die Stoffmaske.



Für einige Verunsicherung sorgte die neue Verordnung in den vergangenen Tagen im Einzelhandel. Denn in einer amtlichen Zusammenfassung der Corona-Regeln heißt es, ab Warnstufe 2 gelte die FFP2-Pflicht „in allen Innenräumen“. Aus der Verordnung selbst geht eine solche Vorgabe für den Einzelhandel aber nicht hervor, das Regelwerk enthält keinerlei Verschärfungen für diese Branche.

Ausnahme im Einzelhandel

Regierungssprecherin Anke Pörksen bestätigte am Montagabend auf HAZ-Anfrage, dass im Einzelhandel weiterhin die medizinische Maske ausreicht – egal ob in Supermärkten, in Bekleidungsgeschäften oder vergleichbaren Läden oder auch in Baumärkten. In diesen Bereichen herrscht keine FFP2-Pflicht. Das gleiche gilt für den öffentlichen Nah-und Fernverkehr. Auch dort genügt weiter die medizinische Maske, erst in der Warnstufe 3 würde auch hier die FFP2-Maske Pflicht werden.

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