Fitness und Gesundheit

Fitness für jedermann: Neuer Parcours an Hildesheimer Krankenhaus eröffnet

Hildesheim - Ob Beschäftigte, Patienten, Besucher oder einfach interessierte Bürgerinnen und Bürger: Jeder darf die neue Anlage am Helios Klinikum nutzen. Was bietet sie – und was empfiehlt eine Expertin für das Training? (mit Video)

Unter fachkundiger Anleitung probieren die ersten Patienten den neuen Fitnessparcours aus. Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Schmerzpatienten in der Therapie, Besucherinnen und Besucher, Beschäftigte oder einfach interessierte Passanten: Jeder, der möchte, kann ab sofort eine Reihe von Fitnessgeräten nutzen, die am Dienstagvormittag vor dem Hildesheimer Helios Klinikum eingeweiht wurden. Wer alle sieben nutzt, trainiert Arme, Beine, Rumpf und Rücken – am besten regelmäßig.

Idee eines Mitarbeiters

Es ist ein klassischer Fitnessparcours, den Helios unweit von Haupteingang und Spielplatz hat installieren lassen. Die Anlage ist von Bäumen umgeben, die meiste Zeit des Tages können Nutzerinnen und Nutzer also im Schatten trainieren. Insgesamt finden sie sieben Geräte vor.

Die erste Idee hatte ein Hildesheimer Helios-Mitarbeiter schon vor einigen Jahren, berichtete Klinik-Geschäftsführer Sascha Kucera. Bis sie umgesetzt wurde, dauerte es ein bisschen, doch das Unternehmen nahm das Projekt in sein Grünflächenkonzept auf, zu dem unter anderem auch Anlagen und Blumenwiesen für Wildbienen gehören. Doch nun sind die Geräte installiert. Allein 12.500 Euro und damit einen Großteil der Kosten übernahm der Freundeskreis des Klinikums.

Eine Viertelstunde hilft schon

„Wir unterstützen verschiedene lokale Leistungssport-Teams, wollen nun aber auch unseren Beschäftigten und Besuchern das Thema Fitness noch näherbringen“, erklärte Kucera. Die Anlage sei rund um die Uhr nutzbar und stehe der gesamten Bevölkerung offen. Das Klinikum will sie aber auch gezielt nutzen, etwa für Patienten in der Schmerz- oder Physiotherapie, die dort unter Anleitung trainieren könnten.

Für ein effektives Training sei gar nicht so viel Zeit nötig, versicherte Viola Eckerlebe vom betrieblichen Gesundheitsmanagement des Krankenhauses gegenüber der HAZ. Wer an jedem Gerät eine Minute lang übe und etwas Zeit für Aufwärmen und Pausen einkalkuliere, könne schon ordentlich profitieren, vor allem, wenn er das regelmäßig tue. Tatsächlich hofft Helios, dass auch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot von der Beinpresse über das Pendel bis hin zum „Spaziergänger“ nutzen, etwa vor oder nach dem Dienst oder in der Mittagspause.

Förderverein im Fokus

Sebastian Adamski, Vorsitzender des Freundeskreises des Klinikums Hildesheim, nutzte die Gelegenheit, für den Klub zu werben. Dieser hat derzeit etwa 120 Mitglieder, wobei eine Zugehörigkeit schon ab 3 Euro monatlich möglich ist. Er finanziert sich aus Beiträgen und Spenden – und unterstützt damit Anschaffungen und Projekte außerhalb des normalen Krankenhaus-Budgets. 

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