Beflaggung

Flaggen am Hildesheimer Rathaus wehen auf halbmast

Hildesheim - Am Montag sind die Flaggen in Hildesheim – wie auch an anderen niedersächsischen Dienstgebäuden – nicht voll gehisst. Grund ist ein Gedenktag.

Am Montag wehen die Flaggen am Hildesheimer Rathaus auf halbmast. Foto: Phillip Kampert

Hildesheim - Die deutsche und die niedersächsische Flagge stehen am Montag in Hildesheim auf halbmast. In ganz Deutschland sind an diesem 27. Januar an öffentlichen Gebäuden ähnliche Szenen zu sehen. Grund dafür ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der auch in vielen anderen Ländern begangen wird. In Hildesheim ist an diesem Tag eine Gedenkveranstaltung geplant.

Am 27. Januar 1945 befreiten Angehörige der Roten Armee das Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und die beiden Konzentrationslager Auschwitz. Sie fanden rund 7000 Überlebende – mehr als eine Million Menschen waren dort seit 1940 ermordet worden.

Aufsehen im Vorfeld der Gedenkfeier

Anlässlich des 80. Jahrestages ist im polnischen Oswiecim eine große Gedenkfeier geplant, zu der auch der deutsche Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesratspräsidentin erwartet werden. Es nehmen auch rund 50 ehemalige Häftlinge aus Auschwitz und anderen deutschen Konzentrationslagern teil, aufgrund des hohen Alters der Zeitzeugen könnte es eine der letzten Gedenkfeiern sein, an der Überlebende teilnehmen.

Aufsehen erregte im Vorfeld die Ausladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie die Absage von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Mit Material der dpa

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