Holle - Die Polizei hat auf der Autobahn 7 bei Holle am Dienstag einen Kleintransporter mit schwerwiegenden Mängeln aus dem Verkehr gezogen. So waren scharfkantige Karosserieteile nach einem Unfallschaden im Frontbereich nur mit einer dünnen Folie abgedeckt, und der Fahrer hatte die Ladung im Frachtraum nur unzureichend mit Spanngurten gesichert – zudem waren die Gurte offenbar minderwertig und mit gefälschten Etiketten versehen. Einige der Gurte wiesen schon Risse auf und hätten die Ladung wohl kaum gegen Verrutschen oder Umfallen gesichert. Ein weiterer Mangel: Der 28-jährige Fahrer konnte wegen Rissen in der Windschutzscheibe nur eingeschränkt auf die Straße schauen.
Auf Rastplatz kontrolliert
Der Mann war gewerblich von Hessen in Richtung Braunschweig unterwegs. Die Autobahnpolizei hielt ihn an und kontrollierte das Fahrzeug auf dem Rastplatz Jägerturm-Ost. Dabei stellte sich zunächst heraus, dass der Fahrer keine Tageskontrollblätter vorweisen konnte, also gegen die entsprechenden Vorschriften verstieß.
Die Autobahnpolizei leitete wegen der offensichtlich gefälschten Etiketten ein Ermittlungsverfahren ein, außerdem informierte sie das Gewerbeaufsichtsamt über die Verstöße gegen die Fahrvorschriften. Der 28-Jährige musste den beschädigten Transporter abschleppen lassen und die Ladung in ein intaktes Fahrzeug mit geprüften Zurrgurten umladen.
