Tat in der Hannoverschen Straße

Frau in Hildesheim beraubt: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln Verdächtigen

Hildesheim - Polizei und Staatsanwaltschaft ist es gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln, der eine Frau in Hildesheim beraubt haben soll. Wie die Behörden auf seine Spur kamen – und welche Beweise während einer Wohnungsdurchsuchung sichergestellt wurden.

Staatsanwaltschaft und Polizei ist es gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln, der für einen Raub verantwortlich sein soll. (Symbolbild) Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Hildesheim - Staatsanwaltschaft und Polizei ist es gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln, der Ende Februar eine Frau beraubt haben soll. Das teilten die beiden Behörden am Donnerstagmorgen mit.

Zu der Tat war es am 26. Februar in der Hannoverschen Straße gekommen. An diesem Nachmittag soll eine 41-Jährige eine Tasche mit Einkäufen für kurze Zeit auf dem Gehweg abgestellt haben, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Ein 62-jähriger Hildesheimer soll die Tasche an sich genommen haben. Als die Frau das bemerkte, versuchte sie, ihre Tasche festzuhalten. Der Verdächtige soll aber so fest daran gezerrt haben, dass ein Griff riss – und durch den Druck des Zerrens seien der Frau Schmerzen zugefügt worden. Direkt angegriffen oder angefasst habe der mutmaßliche Täter die 41-Jährige jedoch nicht, sagt Christina Wotschke, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage dieser Zeitung.

Opfer schießt Fotos

Der Verdächtige soll die Tasche anschließend auf den Boden geworfen und auf den Inhalt getreten sein. Zudem soll der Mann das Opfer beschimpft haben.

Die Ermittlungen zu dem Raubdelikt haben nun dazu geführt, dass der Verdächtige identifiziert werden konnte. Dazu haben Fotos beigetragen, die die Frau von dem Angreifer während seiner Flucht aufgenommen hat, so Wotschke. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Durchsuchung der Wohnung des 62-Jährigen, zu der es am Mittwoch dann auch kam. Dabei stellten die Einsatzkräfte die mutmaßliche Tatkleidung als Beweis sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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