Jugend forscht und Schüler experimentieren

Gleich sechs erste Preise: Forschungsprojekte aus dem Kreis Hildesheim schneiden grandios ab

Hildesheim - Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Hildesheim haben am Mittwoch in der Halle 39 an den Jugendwettbewerben teilgenommen. Diese Projekte aus der Region haben gewonnen.

Siegerehrung von Jugend forscht und Schüler experimentieren in der Halle 39. Foto: Jugend forscht

Hildesheim - Am Mittwoch wurde präsentiert, gestern gejubelt: In der Halle 39 wurden die Gewinner von Jugend forscht und der Juniorsparte Schüler experimentieren gefeiert. In den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik/Informatik, Technik sowie Geo- und Raumwissenschaften haben sich über 100 Jungforscherinnen und -forscher aus Hildesheim und dem Umland der Jury gestellt. Diese hat nun entschieden, welche Projekte am überzeugendsten waren – und die Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Hildesheim haben fulminant abgeschnitten. Sechs erste Plätze, zwei Zweit- und Drittplatzierungen sowie mehrere Sonderpreise gingen an Projekte aus der Region. Der Überblick:

Schüler experimentieren

In der Kategorie Arbeitswelt gewannen Lijana Rashiti (10, Harsum) und David Wolf (11, Algermissen) von der Harsumer Molitoris-Schule den ersten Preis für ihr Projekt „Ökologische Tischreiniger“.

In der Kategorie Biologie gewann „Mehlwürmer helfen bei unserem Kunststoff-Problem“ von Charlotte Buchhester (11, Hildesheim) vom Andreanum sowohl den ersten Platz als auch den Sonderpreis „plusMINT für interdisziplinäre Projekte“ vom Verein zur MINT-Talentförderung.

In der Kategorie Chemie gewann „Schleim aus Haaren entfernen“ von Chiara Sophie Hühne (11, Algermissen) und Mirnesa Jukovic (10, Sarstedt) der Molitoris-Schule den ersten Platz. Den dritten Platz holte sich Nour Hajlawi (10, Hildesheim) vom Andreanum mit „Wir züchten den größten Gummibär“.

In der Kategorie Physik gewannen die Hildesheimer Jakob Schrader (12), Ivo Oeßel (13) und Jannis Gottlob (13) vom Gymnasium Himmelsthür mit ihrem Projekt „Windbremsung durch Windräder“ den Sonderpreis „Teamarbeit“ der Eventwerft.

Jugend forscht

Auch die Hildesheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Jugend forscht räumten ab:

Arbeitswelt: Der erste Platz ging an „Keimfreies Leuchten – Wie groß ist der Anteil der Schüler mit guter Händedesinfektion“ von Taja Herrschaft (17, Hildesheim) vom Goethegymnasium. Außerdem gewann sie den Sonderpreis „Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“. Der zweite Preis ging an die beiden Hildesheimer Henri Meyer-Gauen (16) und Florian Keil (17) vom Gymnasium Mariano-Josephinum für ihr Projekt „Optimierungen der Anzeige beim Lesen von digitalen Medien“. Den dritten Platz holten sich Finja Schlemeier (16, Bad Salzdetfurth), Antonia Bosse (15, Garmissen) und Jakob Reinert (15, Schellerten) der Ottberger Richard-von-Weizsäcker-Schule mit „Ein Exoskelett für den Alltag“. Ihr Projekt gewann außerdem den Sonderpreis der Robert Bosch GmbH.

Biologie: Hier gewann „Der geheimnisvolle Duft“ von Celina Vianne Oestreich (18, Holle) vom Goethegymnasium den ersten Platz. Vincent Kortyka (18, Harsum) – ebenfalls vom Goethegymnasium – teilte sich den zweiten Platz mit einem Schüler aus Goslar. Kortykas Projekt hieß „Warum verfärbt sich das Nasen- und Rachensekret bei einer bakteriellen Infektion grün?“. „Algen Biogas“ von Sebastian Keyser (14, Alfeld), Leon Heinrich (14, Sehlem) und Jan Schillert (15, Delligsen) vom Gymnasium Alfeld gewann gleich zwei Sonderpreise: Den für den schönsten Jugend-forscht-Stand der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine sowie den „Sonderpreis Smart City“ der EVI und HI-Zukunft.

Chemie: Nele Steinacker (17, Söhlde) vom Andreanum holte mit ihrem Projekt „Beeinflussung der Reaktionsgeschwindigkeit des Landoltschen Zeitversuches“ den Sonderpreis „bild der wissenschaft Jahresabonnement“.

In der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften hat das Projekt „Untersuchungen über die Halopopulation der Milchstraßensterne“ von Aaron Berger (18, Harsum) vom Mariano-Josephinum den ersten Platz abgeräumt.

Eine Hildesheimer Schule darf sich derweil über einen eigenen Preis freuen – das Goethegymnasium hat den Förderpreis des Sponsorpools Niedersachsen gewonnen.

Nächste Runden in Einbeck und Clausthal-Zellerfeld

Für die Erstplatzierten von Schüler experimentieren geht es vom 13. bis 15. April nach Einbeck zum niedersächsischen Landeswettbewerb. Die Siegerinnen und Sieger von Jugend forscht fahren vom 20. bis 23. März nach Clausthal-Zellerfeld. Falls auch dort die Jury überzeugt wird, geht es dann Mitte Mai nach Bremen – zum Bundeswettbewerb.

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