Hildesheim - Die Polizei hatte am Samstag in Hildesheim eine Menge zu tun. Wegen unterschiedlicher Anlässe war ein Großaufgebot von rund 300 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Dabei ging es um den Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz erst im Rathaus und dann in der Halle 39, das Oldtimer-Spektakel Technorama auf dem Flugplatzgelände, eine Demo zum Tag der Artenvielfalt und drei Spontanversammlungen, die laut Polizeibericht unter anderem mit dem Besuch des Kanzlers in Verbindung standen. Sie seien aber friedlich verlaufen.
Hundertschaften angefordert
Neben Einsatzkräften der Polizeiinspektion Hildesheim und der Polizeidirektion Göttingen waren die Bereitschaftspolizei Niedersachsen mit zwei Hundertschaften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konfliktmanagements der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen im Einsatz.
Am Vormittag startete die Polizei zusammen mit dem Stadtordnungsdienst, um die Halteverbotszonen, die rund um die Halle 39 und am Flugplatz eingerichtet worden waren, zu kontrollieren. Aufgrund von Teilsperrungen habe es nur kurzfristig Verkehrsbehinderungen in dem Gewerbegebiet gegeben, ist das Fazit der Polizei: „Das zeigte, dass das Verkehrskonzept aufgegangen ist.“
Autoverkehr ausgebremst
Der Demonstrationszug zum Thema Artensterben startete am Hindenburgplatz und führte über die Fußgängerzone bis zum Bahnhof, von dort über die Bahnhofsallee und den Zingel wieder zum Hindenburgplatz zurück. Die Teilnehmenden liefen, von der Polizei gesichert, auf der Straße – so wurde der Autoverkehr auch ausgebremst.



