Unfreiwilliger Nervenkitzel

Heide-Park Soltau: Besucher müssen aus Achterbahn „Krake“ evakuiert werden

Soltau - Auf diesen Nervenkitzel hätten sie ganz sicher verzichten können: Am Sonntag ist im Heide-Park Soltau eine Achterbahn plötzlich stehen geblieben – während der Fahrt nach oben. Die Fahrgäste mussten aus der „Krake“ evakuiert werden.

Besucher fahren mit der Achterbahn "Krake" im Heide-Park. Hier gab es nun ein Problem. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Symbolbild)

Soltau - Die „Krake“ ließ sie einfach nicht mehr aus ihren Fängen: Am Sonntag mussten im Heide-Park Soltau die Fahrgäste aus der gleichnamigen Achterbahn evakuiert werden. Während einer Steigung stoppte das Fahrgeschäft plötzlich mitten auf der Strecke. Der Grund: eine technische Störung, wie der Freizeitparkbetreiber auf RTL-Anfrage mitteilte.

Achterbahn „Krake“ im Heide-Park Soltau bleibt stehen

Stillstand statt rasanter Fahrt in der 2011 eröffneten und bis zu 41 Meter hohen Achterbahn. Im sozialen Netzwerk Tiktok kursieren einige kurze Videos, in denen der unfreiwillige Nervenkitzel für die Fahrgäste festgehalten ist. Sie wurden allerdings schnell aus ihrer misslichen Lage befreit: Mitarbeiter mit Klettergurten begleiteten die Steckengebliebenen über eine Treppe wieder nach unten. Wer noch auf die Evakuierung warten musste, wurde mit Wärmedecken versorgt.

„Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Gäste“, zitiert RTL den Betreiber, der den Freizeitpark nach rund fünf Monaten Winterpause erst am Sonnabend wieder geöffnet hatte.

Es war ein recht holpriger Saisonstart: Erst gab es die technische Panne bei der Krake am Sonntag, tags drauf musste der Heide-Park aufgrund der Witterung dann ganz geschlossen bleiben.

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