Hildesheim - Dem Helios Klinikum Hildesheim sowie weiteren Kliniken des Helios Konzerns droht Streik. Das teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) mit. Die Gewerkschaft fordert ein aus ihrer Sicht verhandlungsfähiges Angebot seitens der Arbeitgeber. Sollte ein solches zum zweiten Verhandlungstermin am 28. Februar nicht vorliegen, stünden die Zeichen auf Streik, teilt Verdi mit. Die Vorbereitungen dafür liefen bereits, die Aufforderung zu Verhandlungen für einen Notdienst im Falle eines Streiks, würde zeitnah erfolgen.
Die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten fordern vom Krankenhauskonzern Helios Lohnsteigerungen von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro monatlich mehr, sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 250 Euro monatlich. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll 12 Monate betragen. Helios bietet bislang lediglich eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro sowie Lohnerhöhungen von insgesamt 3,5 Prozent in zwei Schritten über eine Laufzeit von zwei Jahren an. Für Auszubildende hat Helios eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro sowie Lohnerhöhungen von insgesamt 100 Euro in zwei Schritten über eine Laufzeit von zwei Jahren angeboten.
