Neubau und Abriss

Hier entsteht Sarstedts neues Gymnasium: So soll es aussehen, das wird aus der Sporthalle

Sarstedt - Die Konturen des künftigen Schulgebäudes werden langsam erkennbar. Weitgehend klar ist auch, wer in welchem Gebäude lernen soll. Und was ist mit Sporthalle, Rettungswache und Kreuzung, wo parken künftig Busse, Autos und Fahrräder?

Links vom bestehenden Gebäude entsteht der Neubau des Gymnasiums Sarstedt. Die Bodenplatten von zwei der vier Einzelgebäude sind schon zu erkennen. Die Sporthalle bleibt zunächst erhalten, soll aber in einer zweiten Phase ebenfalls einem Neubau weichen. Foto: Till Röß Drones

Sarstedt - Die Arbeiten für den Neubau des Gymnasiums Sarstedt laufen auf Hochtouren – und inzwischen sind die Konturen der künftigen Schulgebäude immer deutlicher zu erkennen. Die Bodenplatten für zwei der insgesamt vier vorgesehenen Gebäudeteile sind bereits angelegt – für das Gebäude D an der Nordwestecke der Sporthalle und für das Gebäude A zwischen Sporthalle und Sportplatz. Das Areal, das über Jahrzehnte aus Busbahnhof, Parkplätzen, einer Wiese und einem Abstellplatz für Fahrräder bestand, ist längst nicht mehr wiederzuerkennen.

Foyer mit Glasfront

Zwei weitere Gebäudeteile sollen noch folgen: C direkt in Verlängerung der Sporthalle nach Westen und B südlich daneben. Zentral zwischen den beiden Gebäudeteilen B und C ist ein Foyer mit Glasfront nach Westen geplant. Inklusive Erdgeschosse sollen die Gebäude jeweils vier Stockwerke haben.

Ziemlich sicher ist nach der aktuellen Planung des 44-Milionen-Euro-Projektes auch, wer in welchem Gebäudeteil unterrichtet werden soll. Die jüngsten Jahrgänge, die Klassen 5 bis 7 starten demnach in den Obergeschossen von Gebäudeteil A, im Erdgeschoss wird das Ganztagsangebot eingerichtet. Die Klassen 8 bis 10 werden nebenan in Gebäudeteil B angesiedelt, dort finden sich im Erdgeschoss Räume für den Musikunterricht. Gebäudeteil D ist für die Oberstufe vorgesehen, also die Klassen 11 bis 13. Hier sollen im Erdgeschoss die Kunsträume Platz finden. Gebäudeteil C soll neben der Schulverwaltung auch die Naturwissenschaften und die Informatik beherbergen. Benachbarte Gebäudeteile sind jeweils durch Verbindungsflure miteinander verknüpft.

Neue Sporthalle geplant

Die alte Sporthalle wird von den Neubauten halb eingerahmt und bleibt zunächst in Betrieb. Infolgedessen soll es zunächst zwei Pausenhöfe geben, nördlich und südlich der Halle, wobei der nördliche mit seiner Nähe zum Gebäudeteil D vor allem für die Oberstufe gedacht ist.

Wenn der Neubau wie geplant im Sommer 2025 fertig ist – bislang liegen die Arbeiten nach Auskunft des Landkreises Hildesheim im Zeitplan – und Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler umgezogen sind, soll der Abriss des bestehenden Gymnasial-Gebäudes, im Volksmund aufgrund seiner Farbe auch „Senfpott“ genannt, beginnen. Danach ist der Weg frei für den geplanten Bau einer neuen Sporthalle gegenüber der Mensa und der bestehenden Sporthalle der Schiller-Oberschule. Der Landkreis weist allerdings darauf hin, dass der, in den Plänen vorgesehene, Sporthallen-Neubau eine Konzeptplanung für die Zukunft darstellt und in der mittelfristigen Finanzplanung noch nicht enthalten ist. Der Konzeptplanung zufolge soll die bisherige Sporthalle des Gymnasiums dann der Abrissbirne zum Opfer fallen und ihrerseits Platz machen für einen großen Pausenhof für das gesamte Gymnasium.

Neue Rettungswache

Schulbusse sollen auch weiterhin von der Breslauer Straße kommend vor dem Gymnasium halten, auch für Autos und Fahrräder wird dort Platz geschaffen. Der Streifen zwischen Schulgebäuden und Straßenbahn-Schienen wird zwar schmaler, soll aber noch genug Raum für die Fahrzeuge bieten.

Eine Baustelle dürfte dort aber noch länger bleiben oder bald nach Abschluss der Arbeiten für das Gymnasium erneut eröffnet werden. Denn die neue Sarstedter Rettungswache soll ihren Platz in der westlichen Verlängerung der Mensa am Rand des Sportplatzes bekommen. Wenn genau dieses Projekt beginnt, ist noch unklar.

Kreuzung 2024 fertig

Der östliche Teil des Gymnasiums-Geländes wird nach Abschluss von Neubau und Abriss nicht mehr für die Schule benötigt. Was daraus werden soll, steht noch nicht fest.

Lange bevor der Neubau des Gymnasiums fertig ist, soll indessen der Umbau der Kreuzung von Breslauer und Görlitzer Straße abgeschlossen sein – nämlich im Frühjahr nächsten Jahres.

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