Grünen-Politikerin ist nachgerückt

Hildesheim hat jetzt fünf Landtagsabgeordnete in Hannover

Kreis Hildesheim/Hannover - Die Region Hildesheim ist jetzt mit fünf Abgeordneten im Landtag vertreten: Am Mittwoch ist die Hildesheimer grünen-Politikerin Rashmi Grashorn als Nachrückerin in das Parlament in Hannover eingezogen.

Die Hildesheimer Grünen-Politikerin Rashmi Grashorn gehört seit Mittwoch dem Niedersächsischen Landtag an. Foto: Grünen-Landtagsfraktion

Kreis Hildesheim/Hannover - Eigentlich konnte sich Rashmi Grashorn schon seit Wochen als Abgeordnete fühlen. Denn dass die 33-jährige Grünen-Politikerin aus Hildesheim in den Landtag kommt, war nur eine Frage der Zeit. Am Mittwoch war es so weit: Grashorn ist als Nachrückerin ins Parlament eingezogen.

Die Grünen haben 24 Abgeordnete im neuen Landtag – Grashorn stand auf dem 25. Listenplatz

Die gelernte Sozialassistentin ist damit neben Antonia Hillberg (SPD), Andrea Prell (SPD), Markus Brinkmann (SPD) und Laura Hopmann (CDU) die fünfte Landtagsabgeordnete aus der Region Hildesheim – so gut war der Landkreis schon seit Jahren nicht in Hannover vertreten. Die drei Sozialdemokraten hatten bei der Wahl im Oktober jeweils das Direktmandat geholt, Hopmann schaffte es über die Landesliste in den Landtag. Grashorn blieb zunächst außen vor: Die Liste der Grünen zog bis Platz 24, sie stand auf 25. Doch spätestens seit der Einigung von SPD und Grünen auf einen Koalitionsvertrag Anfang November war klar, dass die Hildesheimerin ins Parlament kommt. Schließlich ist es bei den Grünen unüblich, dass Minister aus ihren Reihen ihren Abgeordneten-Sitz behalten.

Am Mittwoch nun haben Miriam Staudte (Landwirtschaft), Christian Meyer (Umwelt) und Gerald Heere (Finanzen), die alle vor Grashorn auf der Liste standen und der rot-grünen Regierung angehören, ihre Plätze freigemacht: Neben Grashorn rückten dadurch auch Christian Schroeder aus Wittingen und Britta Kellermann aus Salzhemmendorf nach. Grashorn wurde am Mittwoch wie auch Markus Brinkmann als Schriftführerin ins Landtagspräsidium gewählt. Antonia Hillberg, die seit der konstituierenden Sitzung im November als jüngste weibliche Abgeordnete im vorläufigen Präsidium saß, räumte ihren Platz dort.

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