Auf der Lilie

Hildesheimer Citybeach ist vorbei: Eine Gastronomin mit klaren Worten – andere blicken aufs Positive

Hildesheim - Auch beim Abbau gab es Nieselregen – für die Verantwortlichen des Hildesheimer Citybeachs in diesem Jahr kein ungewohntes Wetter. Seit Donnerstag ist Schluss mit dem Strand auf der Lilie, Zeit für eine Bilanz: Eine Gastronomin findet klare Worte, andere sehen aber auch positive Seiten.

Der Hildesheimer Citybeach wird abgebaut – nach einem durchwachsenen Sommer. Foto: Luisa Weiß

Hildesheim - Auch beim Abbau gab es Nieselregen – für die Verantwortlichen des Hildesheimer Citybeachs in diesem Jahr kein ungewohntes Wetter. Seit Donnerstag ist Schluss mit dem Strand auf der Lilie, Zeit für eine Bilanz: Eine Gastronomin findet klare Worte, andere sehen aber auch positive Seiten.

Der Sommer 2023 habe sich nicht von seiner besten Seite gezeigt, bedauert Hildesheim Marketing, Veranstalter des Citybeaches. Vor allem im Vergleich zur letzten Stadtstrand-Saison habe es wesentlich mehr Regentage gegeben. Das haben vor allem die Gastronomen zu spüren bekommen.

Jenny Riemer, Geschäftsführerin und Inhaberin vom Eiscafé Hildes Lieblingsort berichtet von „vier oder fünf Tagen, an denen wir gar nicht geöffnet haben.“ Sie sei 2021 mit ihrem damaligen Eiscafé schon einmal auf dem Citybeach gewesen und könne daher gut einen Vergleich ziehen. „Leider keinen guten“, bedauert Riemer. In diesem Jahr sei das Geschäft deutlich schlechter gelaufen als vor zwei Jahren. Es sei einfach kein „Eiswetter“ gewesen.

Auch der Barchef der Potters Bar Jonathan Wachowiak beschreibt es treffend: „Die letzten drei Wochen ist man mit vier Wetter-Apps aufgestanden und eingeschlafen.“ Er hadert damit aber nicht, seiner Meinung nach sei es normal, dass es ein paar Regentage gebe, an denen die Besucher ausbleiben. Und: „Die ersten sechs Wochen waren schön und haben Spaß gemacht.“ Die Besucherinnen und Besucher hätten das Angebot gut angenommen.

Ellena Bente, Geschäftsführerin von Villa dell’ Angelo sieht es ebenfalls positiv: „Gerade nach den Corona-Jahren war es mal wieder schön, ein bisschen Freiraum zu haben.“ Das Speisenangebot sei gut angenommen worden. „Die Standards gehen ja immer“, sagt sie. Gemeint sind damit vor allem Pommes und Currywurst.

Und auch Friederike Schierz, Teamleiterin von Hildesheim Marketing, zieht Bilanz: „Wir sind dennoch zufrieden, die Besucherinnen und Besucher sind vor allem in den Abendstunden und wenn es mal trocken war, dem Citybeach treu geblieben und haben eine schöne Zeit verbracht.“ Außerdem sei die Premiere des Strandkiosks „Beach Bude“ ein Erfolg gewesen.

Die rund 120 Tonnen Sand kommen nach Angaben von Hildesheim Marketing nun einem regionalen Sportverein zugute. Daraus werde ein neues Beachvolleyballfeld eingerichtet.

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