Hochwasser-Lage

Hildesheimer Feuerwehr erwartet bis morgen leichten Pegelanstieg fürs Stadtgebiet – sieht sich aber gut vorbereitet

Hildesheim - Am Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages steht die Innerste in Hildesheim bei einem Pegel von 6,13 Metern. Vorerst also kein Grund zu ernsthafter Sorge, trotzdem werden weiterhin Sandsäcke gefüllt.

Die Innerste am Dienstagmorgen an der Bücke zum Jo-Bad: Das Wasser liegt ein gutes Stück unterhalb der Dämme, die hier mit Hilfe von Schläuchen errichtet worden sind. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages steht die Innerste in Hildesheim bei einem Pegel von 6,13 Metern – das heißt, dass sich dieser unterhalb der Kapazität der errichteten Dämme befindet, die etwa im Bereich der Großen Venedig und der Brücke am Jo-Bad bei 7,17 liegt. Dennoch sind die Einsatzkräfte zweier Ortsfeuerwehren aus Hildesheim am Bauhof damit beschäftigt, weitere Sandsäcke zu befüllen.

Über weitere Maßnahmen zur Vorsicht und Absicherung fand am Vormittag im Stabsraum der Berufsfeuerwehr eine Lagebesprechung statt, wie Florian Kröhl, Sprecher der Berufsfeuerwehr, mitteilt. „Durch den Fachbereichsleiter persönlich wurden alle Kolleginnen und Kollegen in die aktuelle Lage eingewiesen“, sagt Kröhl. Anschließend seien die bisher besprochenen Maßnahmen zum Hochwasserschutz für weiterhin mehr als ausreichend erklärt worden. Instandhaltungs- sowie Kontrollmaßnahmen würden jedoch weiterhin durchgeführt.

Essen und eine Pause gibt es im Feuerwehrhaus Himmelsthür

Alle Einsatzkräfte werden indes zentral am Feuerwehrhaus Himmelsthür mit Essen und Getränken versorgt. Aktuell seien es etwa 100 Menschen, die dort vor allem zum Mittagessen hinkommen und gemeinsam eine Pause einlegen könnten, sagt Florian Kröhl.

Für den morgigen Mittwoch erwarte man in Hildesheim einen Pegel von etwa 6,50 Metern, was einen weiteren Anstieg bedeuten würde. Doch dies sei nur eine Prognose, betont die Feuerwehr. Man beobachte weiterhin rund um die Uhr die Pegelstände sowie die Prognosen des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, um gegebenenfalls sofort weitere Maßnahmen einleiten zu können.

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