Hildesheim - Es geht wieder sportlich zu auf dem JoBeach-Gelände am Hohnsensee: Am Montag startet das diesjährige Olympia-Camp. Fast 700 Kinder können sich eine Woche lang in unterschiedlichsten Sportarten austoben. Mit über 1000 Anmeldungen war die Nachfrage so groß wie noch nie. „Wir freuen uns alle riesig, dass es losgeht“, sagt Camp-Leiterin Claudia Leyder. „Du planst ein Jahr und auf einmal ist das Camp dann da.“
Es dürfte ein entspannteres Camp als 2022 werden – da mussten sich Betreuer und Betreuerinnen noch täglich auf Corona testen lassen, die Kinder zumindest an den ersten Tagen ebenso. Das fällt in diesem Jahr weg. Dafür zeigt sich der Sommer aktuell nicht von seiner schönsten Seite, das Wacken-Festival machte mit Einlass-Stopp Schlagzeilen. Ein Grund zur Sorge? Leyder winkt ab. „Wir sind nicht Wacken – und ich denke, wir haben das Schlimmste hinter uns.“ Vielleicht komme die nächsten Tage noch der ein oder andere Schauer. „Aber das sind wir gewöhnt, das können wir.“
22 Sportarten – und Reporter von HAZ und Tonkuhle
Damit der von den Regenschauern der vergangenen Wochen recht matschige Platz nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, durften die Fahrzeuge zum Aufbau am Wochenende nicht direkt am Camp-Gelände halten. „Der Platz sollte in Ruhe abtrocknen“, sagt Leyder. Der Aufbau war deshalb natürlich etwas umständlicher. „Wir sind sehr dankbar für alle, die das Camp aufgebaut haben.“
22 verschiedene Sportarten stehen von Montag bis Freitag auf dem Programm, darunter American Football, Basketball, Judo und Mountainbike. Beim Mini-Camp können die Fünf- bis Sechsjährigen malen, basteln und spielen. Und das Reporter-Team, bestehend aus HAZ und Tonkuhle, ist ebenfalls wieder am Start und berichtet mit zehn Jungreportern und -reporterinnen täglich vom Camp-Geschehen.

