Sportwoche startet Montag

Hildesheimer Olympia-Camp: Knapp 700 Kinder tummeln sich am Hohnsensee – und die Kleinsten üben diesmal sogar Kung-Fu

Hildesheim - Beim Olympia-Camp in Hildesheim können sich eine Woche lang Kinder zwischen fünf und 14 Jahren in 24 Sportarten ausprobieren. Für die jüngsten Sportler gibt’s diesmal ein besonders spannendes Angebot – zwei bisherige fallen dafür weg.

Das Olympia-Camp in Hildesheim lockte im vergangenen Jahr 700 Kinder an. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Eine Woche vor dem Start der Olympischen Sommerspiele in Paris geht das Olympia-Camp 2024 auf dem Gelände am Jo-Beach los. Ab kommenden Montag, 22. Juli, versammeln sich für eine Woche 698 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren, um aktiv zu werden dabei jede Menge Spaß zu haben. Die Kinder konnten aus 24 Sportarten auswählen, unter anderem aus Klassikern wie Tennis, Reiten und Fußball. Aber auch eine Reportergruppe der HAZ und von Radio Tonkuhle ist am Start, um sich in Interviews und Reportagen zu üben. 1200 Anmeldungen erreichten die Organisatoren in diesem Jahr – Grund genug, um wieder ordentlich sportliche Stimmung zu verbreiten.

Neue Sportarten

2024 gibt es zum Beispiel erstmals die Handball-Flöhe – ein Sportangebot extra für Kinder zwischen fünf und sieben Jahren. Außerdem neu ist die Kampfsportart Drachen Kung-Fu. Was das ist? „Eine Mischung aus Akrobatik, Action und Konzentration, alles mit Musik“, erklärt Campleiterin Claudia Leyder. In der Wassersportgruppe kann außerdem gesegelt werden, obendrein stehen Kanufahren auf dem Plan und Stand Up Paddle Boarding.

Zwei Klassiker fallen aus

Zwei etablierte Sportarten stehen dafür in diesem Jahr nicht im Angebot: Leichtathletik und die Gruppe US Sports+Language, bei der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen US-amerikanische Sportarten kennenlernen und gleichzeitig Englisch sprechen können. Das habe, so Leyder, mit den frühen Sommerferien zu tun: Die Studierenden, die die Leichtathletikgruppe betreuen, steckten derzeit in der Prüfungsphase und Gruppen-Chef Phil Gamble von der US Sports+League sei noch in den USA.

Endlich wieder Feuerwerk

Campleiterin Leyder ist trotz des Regens in den letzten Wochen optimistisch. „Wir haben so viel erlebt in den letzten 22 Jahren. Wir hoffen einfach, dass wir gut vorbereitet sind.“ Am meisten freue sie sich in diesem Jahr darüber, dass es wieder ein Feuerwerk am Freitagabend zum Abschluss gebe – das gab es nämlich seit 2019 nicht mehr.

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