Hildesheim - Die Polizei Hildesheim warnt vor einer Betrugsmasche, bei der unberechtigt Mahnungen über angebliche Bestellungen von Corona-Schnelltests verschickt werden. Die Empfänger der Mahnung haben die Tests weder bestellt noch erhalten.
Ein 69-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim erstattete vor zwei Tagen Anzeige, nachdem er in der vergangenen Woche zwei Mahnungen bekommen hatte. Angeblich, so wurde behauptet, habe er die Rechnungen für bestellte Corona-Antigen-Schnelltests aus dem Jahr 2021 nicht beglichen. Der Mann hatte 2021 tatsächlich mehrfach solche Tests über das Internet gekauft und dachte zunächst, die Forderung sei rechtens und überwies die Beträge.
Es waren niedrige dreistellige Summen. Erst nachdem er anschließend seine persönliche Buchführung überprüfte, stellte er fest, dass er weder die eine noch die andere Bestellung, die ihm nun in Rechnung gestellt worden war, gemacht hatte. Der Mann kontaktierte seine Bank und es gelang, das Geld zurück zu buchen.
Zwei weitere Anzeigen
Der Polizei Hildesheim liegen zwei weitere, gleich gelagerte Anzeigen vor. Auch in diesen Fällen wurden unberechtigt Mahnungen in Zusammenhang mit Corona-Schnelltests versandt – ohne Bestellung und ohne Lieferung. Beide Male wurde die Firma als Absender benannt, von der auch der 69-Jährige die Mahnungen erhalten hatte.
