Typisch!

Hildesheimer Weggang-Welle: Erst Wilmer, dann Weiner – wer geht als Nächstes?

Hildesheim - Erst zieht’s den Bischof nach Münster, dann türmt der Polizeichef nach Göttingen, was ist nur los im schönen Hildesheim? Wir vermuten: Wir erleben den Beginn einer Weggang-Welle. Unser Kolumnist nennt Namen.

Dieser Mann heißt hintenrum was mit W - prompt fühlt er sich zu Höherem berufen. Typisch! Foto: Julia Moras

Hildesheim - Immer wenn man es sich schön bräsig im Hier und Jetzt eingerichtet hat, klopft’s an der Tür. Huch. Veränderung! Und wie: Bischof Wilmer zieht’s ins Münsterland, Polizeichef Weiner will lieber Vizepräsident in Göttingen sein, da fragt man sich schon: Wer sitzt denn in unserem herrlichen Hildesheim noch so alles auf gepackten Koffern? Vieles spricht dafür, dass der nächste Weggang aus den Reihen der SPD kommen könnte. Wenn es so weitergeht, werden da nämlich in Berlin bald Posten frei.

Bei der SPD steht bestimmt das Stühlerücken bevor

Dass der Herr Verteidigungsminister sich nicht länger drücken kann, wenn es um seine Partei geht, liegt ja auf der Hand. Und dann geht das große Stühlerücken los! Stellen Sie sich unseren Landrat mal in so einem schönen Flecktarn-Parka mit schwarz-rot-goldenem Aufnäher vor. Na? Oder die Daniela Rump beim NATO-Treff in Brüssel? Doch, doch. Schlimm wäre es, wenn uns auch noch der Oberbürgermeister von der Fahne ginge (Regierender Bürgermeister in Berlin?), aber der Herr Meyer möchte wohl noch lange im Hildesheimer Rathaus bleiben. Auffällig ist, dass bisher alle, die weggehen, mit W anfangen. W wie … warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen? Tut mir leid, ich muss mein Telefon suchen. Bis nächste Woche – vielleicht. Hat jemand zufällig die Kollegen Wedig und Wienecke gesehen?

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