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Zu Ostern wird es wieder bunt. Doch woher kommt die Tradition mit den verzierten Eiern eigentlich? Dazu gibt es mehrere Erklärungs-Ansätze: Zunächst einmal ist das Ei schon seit Jahrhunderten ein Zeichen für Fruchtbarkeit, neues Leben und Wiedergeburt. Es steht damit symbolisch für Auferstehung Jesu, an die das Osterfest erinnern soll. Im Mittelalter sollen die Eier bereits in Erinnerung an das Blut, das bei der Kreuzigung vergossen wurde, rot gefärbt worden sein. Das ist aber nicht der einzige Grund: Weil in der Fastenzeit vor Ostern keine Eier gegessen werden durften, die Hühner aber trotzdem welche gelegt haben, entstand zu Ostern immer ein Überschuss. Damit die Eier auch ohne Kühlschrank möglichst lange genießbar blieben, wurden sie gekocht und anschließend eingefärbt, um sie später von den frischen Eiern unterscheiden zu können. Die heutige Deko ist in der Regel nicht mehr verderblich und kann jedes Jahr aufs Neue in die Gärten gehängt werden. So wie bei Manfred und Irene Schmidt aus Bockenem. "Die Natur war so nett und hat alle Ostereier versteckt", schreiben die beiden. "Das Suchen beginnt beim Absammeln." (Bild anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen)
Alle Hingucker auf einen Blick.
