Foto von früher

Historischer Hingucker: Weißes Gold aus der Börde – wie Söhlde zum Kreidedorf wurde

Hildesheim - Was mit einem Glaser und seinem Fensterkitt begann, prägt bis heute einen ganzen Ort: In Söhlde wird seit mehr als 200 Jahren Kreide aus dem Boden geholt – anfangs mit Windkraft, später mit Sprengstoff und Muskelkraft.

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Steil geht es hinauf aus der Tiefe: Über eine schräge Schienenbahn werden die Loren mit ihrer Fracht aus dem Söhlder Kreidebruch nach oben befördert, wo das Gestein weiterverarbeitet wird. Unten auf der Sohle gönnen sich zwei Arbeiter eine Verschnaufpause, hinter ihnen ragen die hellen Wände des Bruchs empor. Der heutige historische Hingucker zeigt, mit wie viel Mühe das weiße Gold einst dem Boden abgerungen wurde.