Kreis Hildesheim - In Hildesheim und im nördlichen Landkreis gibt es in dieser Woche keine Corona-Impfungen mehr in Seniorenheimen oder anderswo. Die erste Impfstoff-Lieferung des Landes für Hildesheim ist seit Mittwoch aufgebraucht, Nachschub soll es erst in der nächsten Woche geben.
Bereits Anfang des Jahres hatte das Land Niedersachsen angekündigt, dass es in der laufenden Woche keine neue Impfstoff-Lieferung von Biontech bekommen werde, nächster Termin sei Montag, 18. Januar. Das wirkt sich nun offenbar auch in Hildesheim aus. Doch das ist kein Einzelfall: Auch der Landkreis Peine meldete am Mittwoch, der Impfstoff sei alle, Nachschub gebe es erst am Montag. In Peine wurden 1100 Bewohner und Mitarbeiter von zehn Seniorenheimen geimpft, dazu 200 Beschäftigte des Peiner Krankenhauses.
Im Gronauer Krankenhaus
Der Landkreis Hildesheim erwartet allerdings für Donnerstag noch eine geplante Nachlieferung an das Alfelder Impfzentrum. Sie soll unter anderem dazu dienen, die für Freitag – statt wie zunächst für Donnerstag – vorgesehene Impfung der ersten Mitarbeiter des Gronauer Johanniter-Krankenhauses sicherzustellen.
114 der dort Beschäftigten genießen die höchste Priorität, da sie Kontakt zu Covid-Patienten haben können. 87 von ihnen wollen sich immunisieren lassen. Einige der verbleibenden wollen nicht, einige können oder sollen aber auch nicht – weil sie bereits infiziert waren, weil sie Vorerkrankungen haben oder einfach, weil sie gerade Urlaub haben.
Bisher gut 1500 Impfungen
Das Alfelder Impfteam ist außerdem für die Pflegeheime in allen Städten und Gemeinden des Südkreises sowie der Gemeinde Nordstemmen zuständig.
Bisher wurden im Landkreis Hildesheim knapp 1000 Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen geimpft, zudem jeweils etwa 250 Mitarbeiter der beiden großen Hildesheimer Krankenhäuser und rund 100 Mitarbeiter des Alfelder Ameos Klinikums.
Termine für Menschen über 80 Jahren, die nicht in einem Pflegeheim wohnen und sich in einem der Impfzentren in Hildesheim und Alfeld immunisieren lassen wollen, werden wie berichtet erst vom 28. Januar an über die Hotline 0800 / 9 98 86 65 vergeben. Zuvor werden dort lediglich allgemeine Fragen zur Impfung beantwortet. Die Impfungen beginnen dann Anfang Februar.
