Klein Düngen - In Klein Düngen geht die neue Wählergemeinschaft WKD an den Start. Hochwasserschutz und die Verkehrssituation im Ort sind ihr unter anderem besondere Anliegen.
Es geht um mehr Sicherheit
„Dabei geht es auch um mehr Sicherheit für Kinder und Fußgänger“, erklärt Lutz Lipper, der in der digitalen Gründungsversammlung einstimmig zum Vorsitzenden der WKD gewählt wurde. Im Fokus stehen ebenfalls Problembereiche in den Kreuzungsbereichen an der Bundesstraße 243 bei der Mordmühle und am Ortseingang in Richtung Groß Düngen am Kindergarten. Beide Bereiche sollen nach dem Willen der Wählergemeinschaft entschärft werden. Auf der Wunschliste steht auch eine Geschwindigkeitsreduzierung am Ortseingang aus Richtung Hockeln. Nicht zuletzt geht es der Wählergemeinschaft auch um die Belebung des Dorflebens, da es in Klein Düngen keine Vereine gibt. „Bisher ist allein die Feuerwehr in diesem Bereich aktiv. Aber auch deren Möglichkeiten sind begrenzt“, erklärt Lipper.
Insgesamt hatten neun Personen an der Versammlung teilgenommen und die Satzung einstimmig beschlossen. Regina Breustedt wurde als stellvertretende Vorsitzende gewählt und Ulrich Neubauer als Schriftwart. Die WKD wird ausschließlich für die Ortsratswahl in Klein Düngen antreten. Am 1. Juni findet die Aufstellungsversammlung für den Wahlvorschlag statt. Weitere Interessenten aus Klein Düngen, die der Wählergemeinschaft beitreten möchten, können beim Vorstand einen Aufnahmeantrag stellen.
Mit Parteibuch dabei
„Meine Funktion in der Wählergemeinschaft hat keine Auswirkungen auf meine Mitgliedschaft in der CDU. Da für den Ortsrat Klein Düngen nach meinem Kenntnisstand keine Partei einen eigenen Wahlvorschlag aufstellt, haben wir uns für den Weg der Wählergemeinschaft entschieden“, sagt Lipper. Trotz seines Amtes in der WKD werde er erneut für die Christdemokraten für den Stadtrat kandidieren. Ebenso bemühen sich die WKD-Mitglieder Maximilian Bauch (SPD) und Martin Swierczyna (Grüne) um Mandate im Stadtrat.
