Corona-Pandemie

Inzidenz in Hildesheim steigt leicht – Nachbarregionen mit Landes-Höchstwerten

Hildesheim - Die Inzidenz im Kreis Hildesheim ist am Montag erneut leicht gestiegen und liegt bei 68,2. Zwei Nachbarregionen haben nun landesweit die höchsten Inzidenzwerte.

Das Land Niedersachsen hat am Montag die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Hildesheim gemeldet. Foto: Werner Kaiser (Symbolbild)

Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Hildesheim ist zum vierten Mal in Folge gestiegen. Am Montag meldete das Land für den Landkreis Hildesheim eine Inzidenz von 68,2. Am Sonntag hatte der Wert bei 67,8 gelegen.

Fünf Neuinfektionen verzeichnet das Land am Montag für den Landkreis Hildesheim, das sind 41 weniger als am Sonntag. Da es allerdings zwei mehr sind als am Montag vor einer Woche, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Corona-Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner. Der Landkreis Hildesheim meldet im Laufe des Tages ebenfalls eigene Coronazahlen, die wegen des unterschiedlichen Zeitpunkts, zu dem sie erhoben werden, von den Zahlen des Landes abweichen können.

Schrittweiser Anstieg

Die Inzidenz im Landkreis ist damit am vierten Tag in Folge gestiegen. Am vergangenen Donnerstag lag der Wert noch bei 52,2 und damit so niedrig wie zuletzt im vergangenen Oktober.

Seitdem ist die Inzidenz allerdings schrittweise wieder gestiegen, sie liegt jedoch weiterhin über dem für Lockerungen oder Verschärfungen relevanten Grenzwert von 100. Deshalb dürfen seit diesem Montag auch wieder Schüler der 5-7. und der 12. Jahrgangsstufe den Präsenzunterricht besuchen.

Peine und Salzgitter mit höchster Inzidenz

Anders sieht es dagegen in einigen Nachbarregionen aus: Die Region Hannover, der Landkreis Peine und die Stadt Salzgitter liegen alle deutlich über der 100er-Grenze. Im Vergleich zu Sonntag sind die Werte in allen dieser drei Regionen erneut gestiegen. Peine (164,7) und Salzgitter (191,8) haben nun sogar landesweit die höchsten Inzidenzwerte. Der Landkreis Hameln-Pyrmont liegt mit 94,9 nur noch knapp unter dem relevanten Grenzwert.

Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg (18,6), gefolgt von Goslar (20,5).

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