Trinkwasser von höchster Qualität ist eines der wichtigsten Produkte der EVI. Die ständige Verfügbarkeit des Trinkwassers ist eine Selbstverständlichkeit, so dass man es kaum wahrnimmt. Trinkwasserversorger wie die EVI leisten einiges an Aufwand um eine zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu garantieren. Das Trinkwasser der EVI kommt von den Harzwasserwerken, die dem Versorger das Trinkwasser als Vorlieferant zuleiten. Das Wasser stammt aus der Grane- und der Sösetalsperre im Harz. Damit versorgt die EVI die Stadt Hildesheim und die Ortschaften Einum, Achtum, Uppen, Bavenstedt, Sorsum, Neuhof und Marienrode. Dieses Versorgungsgebiet hat eine Größe von rund 92 Quadratkilometern, das entspricht über 13.000 Fußballfeldern.
Der Aufwand, der die sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger für die EVI bedeutet zeigt sich bei einem Blick auf die reinen Zahlen: Das Trinkwassernetz der EVI hat inklusive der Hausanschlüsse eine Länge von rund 644 Kilometern. Die Bezugsmengen in Hildesheim liegen pro Jahr bei etwa 6,5 Millionen Kubikmetern Wasser. Im Trinkwassernetz der EVI befinden sich rund 20.000 Hausanschlüsse, 18 Druckminderanlagen und etwa 3.500 Hydranten. Zudem arbeiten rund 7.800 Schieber plus Vorschieber im Netz, womit einzelne Netzabschnitte gesteuert werden können. In fünf Trinkwasserhochbehältern wird das Wasser gespeichert, um es von dort in das Stadtgebiet zu befördern.
Zur Überwindung der Höhenlagen in Hildesheim sind zudem fünf Druckerhöhungsanlagen, also Pumpstationen im Einsatz. Diese Pumpen fördern das Wasser dort durch die Leitungen, wo der natürliche Wasserdruck zum Transport nicht ausreicht. Der Druck im Netz liegt zwischen 1,5 bis 12 Bar. Das bedeutet eine Menge Arbeit, die von Expertinnen und Experten der EVI 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr geleistet wird. Einer von ihnen ist Nicholas Johnson. Er leitet die Abteilung Gas-/Wasserversorgung bei der EVI und ist seit 2016 im Unternehmen. Gemeinsam mit seinem Team betreut er die Wasseranlagen und das Wassernetz. Zu den Aufgaben der Abteilung gehören zum Beispiel die Reinigung der Hochbehälter, das Warten von Druckminderschächten, in denen der Versorgungsdruck geregelt wird, sowie die Spülung von Hydranten. Dabei steht die Qualität des Trinkwassers immer im Fokus.
Nicholas Johnson appelliert: „Die letzten Sommer waren extrem trocken und wir wissen nicht, wohin die Reise geht. Ein verantwortungsvoller Verbrauch von Wasser sollte auf jeden Fall eine Selbstverständlichkeit sein“.
Viele weitere Infos und Tipps, auch zum Härtegrad des Hildesheimer Trinkwassers, gibt es online bei der EVI.
Zum Online-Magazin der EVI geht es hier: www.evi-hildesheim.de/unsereenergie
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