Unfall

Kleintransporter fährt ungebremst in mehrere Autos in Groß Himstedt: Frau bei Unfall leicht verletzt

Söhlde/Groß Himstedt - In Groß Himstedt ist es am frühen Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein Kleintransporter fuhr ungebremst in mehrere Autos. Eine Frau wurde leicht verletzt, die Straße war rund zwei Stunden gesperrt.

Ein Blick auf zwei der Fahrzeuge, die an dem Unfall in Groß Himstedt beteiligt waren. Foto: Polizei

Söhlde/Groß Himstedt - In der Südstraße in Groß Himstedt ist es am Dienstamorgen gegen 6.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein 22-jähriger Fahrer eines Kleintransporters war in Richtung Söhlde unterwegs. An einer Bushaltestelle stand ein Linienbus, auf der gegenüberliegenden Seite ein geparkter Pkw. Dadurch war die Straße so eng, dass kein Fahrzeug mehr passieren konnte.

Der Fahrer erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr ungebremst zwischen den stehenden Fahrzeugen hindurch. Zunächst stieß er gegen einen geparkten Hyundai, der dadurch in einen angrenzenden Gartenzaun geschoben wurde. Anschließend prallte der Kleintransporter gegen zwei weitere Autos, einen Ford und einen Mercedes, die hinter dem Linienbus warteten. Erst nach dem Zusammenstoß mit dem Mercedes kam der Transporter zum Stillstand.

Autofahrerin leicht verletzt

Alle vier Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Schaden liegt nach einer ersten Schätzung im hohen fünfstelligen Bereich. Eine 56-jährige Autofahrerin, die hinter dem Linienbus stand, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sie kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hildesheim. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Die Südstraße war während der Unfallaufnahme für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Neben der Polizei Bad Salzdetfurth waren ein Rettungswagen sowie die Ortsfeuerwehren aus Groß Himstedt, Steinbrück und Söhlde im Einsatz. Die Polizei ermittelt weiter zur Unfallursache. Möglicherweise spielte auch starker Nebel eine Rolle.

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