Hildesheim - Nach dem Auftakt im Winter feiert die Junge Meile nun ihr zweites großes Fest: Am Sonntag, 23. August, steht von 11 bis 15 Uhr der „Junge Sommer“ auf dem Festplatz Großer Saatner an. Das Angebot richtet sich an alle, die den Stadtteil mitgestalten wollen: Was fehlt auf der Marienburger Höhe? Und welche Ideen haben besonders Kinder und Jugendliche für mögliche Projekte und Verbesserungen?
Die erste Veranstaltung im November in der Uni-Mensa widmete sich bereits spielerisch dem Ist-Zustand des Lebens junger Menschen im Stadtteil. Auch ein WhatsApp-Kanal wurde dafür ins Leben gerufen, aktuell hat dieser 25 Follower.
Kletterwand, Turniere und Schreibwerkstatt
Diesmal soll alles mehr Festcharakter bekommen – mit verschiedenen Turnieren am Sonntag, einer Kletterwand, Musik, Essen und Trinken. Außerdem ist eine Physik-Show geplant. Und: „Weiterhin gibt es die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen und Ideen, Wünsche und konstruktive Kritik einzubringen“, erklärt Benedikt Völkel aus dem Orga-Team.
Die Stadtteilzeitung Auf der Höhe beteiligt sich derweil mit einer Schreibwerkstatt, dort entstandene Artikel werden anschließend veröffentlicht. Außerdem gibt es ein sogenanntes Peilsportangebot vom DARC e. V.: Da ist man ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd in einem großen Gebiet unterwegs und sucht mithilfe von tragbaren Empfängern kleine Sender, die ausgelegt wurden.
Wer steckt dahinter?
Die Idee für die Junge Meile ist vor etwa einem Jahr aus einer Arbeitsgruppe entstanden, die Ortsbürgermeister Norbert Frischen und Professor Wolfgang Schröer von der Uni Hildesheim einberufen haben. Ortsrats- und Uni-Mitglieder, die Kirchengemeinde, Mitarbeiter von Stadt und Landkreis, der Oscar-Schindler-Gesamtschule und dem Jugendzentrum Klemmbutze organisieren die Projekte.
Mittlerweile erwächst das Allermeiste aus dem Ehrensagt, sagt Völkel. „Daher machen wir zwar kleine Schritte, aber wir versuchen pragmatisch zu sein und geben unser Möglichstes, die Junge Meile stetig weiterzuentwickeln, um jungen Menschen Räume und gestalterische Möglichkeiten zu bieten. Daher freuen wir uns natürlich jederzeit über alle Menschen, die Interesse an der Jungen Meile haben oder sich einbringen möchten.“
